Das griechische Umwelt- und Energieministerium hat die Umweltstudie 11a für insgesamt 25 Natura-2000-Gebiete in die Region Epirus und Teile Westmakedoniens genehmigt. Betroffen sind die Regionalbezirke Ioannina, Preveza, Thesprotia und Grevena.
Wie das Ministerium mitteilte, umfasst die Studie Gebiete mit hoher ökologischer Bedeutung, darunter Berg-, Feucht- und Küstenökosysteme mit seltenen und gefährdeten Arten. Festgelegt werden Schutz- und Nutzungszonen, zulässige Aktivitäten sowie konkrete Managementmaßnahmen zum Erhalt der Ökosysteme bei gleichzeitiger Förderung nachhaltiger Entwicklung.
Die Genehmigung soll unter anderem bestehende Planungs- und Nutzungsfragen klären, darunter den Betrieb des Skigebiets Vasilitsa in Grevena. Zudem werden unter bestimmten Voraussetzungen begrenzte Siedlungserweiterungen am Pamvotida-See in Ioannina ermöglicht, sofern Umweltauflagen eingehalten werden.
Nach Angaben des Umweltministeriums wurden in den vergangenen dreieinhalb Jahren Umweltstudien für 251 Natura-2000-Gebiete genehmigt, gegenüber 75 in den vorangegangenen 25 Jahren. Damit seien inzwischen rund 68 Prozent der Schutzgebiete durch entsprechende Studien abgedeckt.
Das Ministerium betont, dass das Natura-2000-Netz rund 28 Prozent der Landfläche Griechenlands umfasst und dass auch zahlreiche Städte und Siedlungen innerhalb der Schutzgebiete liegen. (Griechenland Zeitung / eh)