Nach dem Großbrand im Raum Thessaloniki vom Wochenende stellt der griechische Staat fünf Millionen Euro für die Wiederherstellung beschädigter Infrastruktur in den Gemeinden Oreokastro und Pavlos Melas sowie in der Region Zentralmakedonien allgemein bereit.
Das kündigte der Staatssekretär im Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz, Konstantinos Katsafados, nach einer Krisensitzung am Montag im Rathaus von Oreokastro an. Alle Verfahren und Fristen seien festgelegt worden, um die Schäden schnellstmöglich zu erfassen und die Unterstützung der Betroffenen einzuleiten, stellte der Regierungspolitiker fest. Für Unternehmen, die im Zuge des Brandes in Mitleidenschaft gezogen wurden, ist eine Entschädigung von 70 Prozent des festgestellten Gesamtschadens vorgesehen. In einer ersten Bilanz heißt es, dass u. a. Wohnhäuser, Lagerräume und mehrere Betriebe beschädigt oder vollständig zerstört worden seien. Für die Gemeinden Oreokastro und Pavlos Melas wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Die Löscharbeiten dauern auch am heutigen Dienstag (7.7.) noch an – insbesondere in einer Recyclinganlage, die das Feuer völlig zerstörte und durch die auch eine Giftwolke über Thessaloniki entstand, treten noch immer Glutnester auf.
(Griechenland Zeitung / ls)