Im östlichen Mittelmeer ist die Lage unbeständig: einerseits bilden sich Kooperationen, andererseits entsteht dort auch zunehmendes Konfliktpotential. Unterschiedliche Ansichten bestehen nach wie vor zwischen der Türkei auf der einen Seite und den beiden Ländern Griechenland und Zypern, die miteinander eng verbunden sind.

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Griechenland, Zypern und Ägypten wollen ihre trilateralen Beziehungen weiter ausbauen. Vor diesem Hintergrund findet am 8. November ein Gipfeltreffen der Staatschefs der drei Länder in Kairo statt. Es handelt sich um ein erstes Treffen dieser Art. In Vorbereitung dieser Begegnung haben sich die Außenminister der drei Staaten bereits am heutigen Mittwoch in der zyprischen Hauptstadt Nikosia getroffen. 

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Zwischen Zypern und der Türkei kriselt es. Streitpunkt ist die Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) Zyperns, im Süden des Insel-Staates und Ägypten. Dort bohrt bereits das italienische Unternehmen ENI-Kogas nach Erdgas.
Am frühen Montagmorgen ist gegen 6.30 Uhr das türkische Forschungsschiff „Barbaros“ gemeinsam mit zwei Begleitbooten ebenfalls in der zyprischen AWZ erschienen. Der Verteidigungsminister der Republik Zypern Christoforos Fokaidis bezeichnete dies als eine „provokative und illegale Aktivität“, die das „internationale und europäische Recht“ missachte und die „Sicherheit und Stabilität in der Region untergräbt“. Nikosia sei daher zu „verschärften Reaktionen“ verpflichtet.

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Die für heute geplante Reise in das Patriarchat von Alexandria musste der Erzbischof an Athen und ganz Griechenland, Hieronymus, kurzfristig verschieben. Grund dafür ist eine Erkältung des Erzbischofs. Der offizielle Besuch war für heute und bis zum Montag geplant.
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Donnerstag, 05. September 2013 15:37

Griechenland will Beziehungen zu Ägypten ausbauen

Der griechische Außenminister Evangelos Venizelos (s. Foto) stattet am heutigen Donnerstag Ägypten einen offiziellen Besuch ab. Der Reise in das südliche Nachbarland wird eine wichtige strategische Bedeutung zugeordnet. Damit zeigt Griechenland, dass es die Übergangsregierung in Ägypten anerkennt. Es handelt sich um einen der ersten offiziellen Besuche europäischer Politiker in Kairo nach dem Sturz von Mohammed Mursi im vergangenen Juli.
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