Athen, Nikosia und Kairo verurteilen türkische Provokationen im östlichen Mittelmeer

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Unsere Fotos (© Eurokinissi) entstanden am Dienstag (8.10.) in Kairo. Unsere Fotos (© Eurokinissi) entstanden am Dienstag (8.10.) in Kairo.

Griechenland, Zypern und Ägypten haben in dieser Woche anlässlich eines Dreiländertreffens ein gemeinsames Kommuniqué veröffentlicht, in dem sie türkische Provokationen in der Ausschließlichen Wirtschaftszone Zyperns (AOZ) verurteilen.

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Das türkische Außenministerium in Ankara stellte daraufhin fest, dass dieses keinen Wert habe. Vielmehr beinhalte es „gegenstandslose Behauptungen gegen die Türkei“. Ankara werde mit Entschlossenheit seine eigene Rechte, sowie diejenigen der Türkisch-Zyprioten im östlichen Mittelmeer verteidigen.
Das Dreiländertreffen, das siebte dieser Art, hatte am vergangenen Dienstag (8.10.) in Kairo stattgefunden. Daran beteiligten sich der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis, der Zypernpräsident Nikos Anastasiadis sowie der ägyptische Präsident Abd al-Fattah as-Sisi.
Mitsotakis stellte fest, dass Griechenland und Zypern im östlichen Mittelmeer „viele Freunde und Alliierte gegen türkische Provokationen haben“.

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As-Sisi verurteilte diejenigen Länder, die versuchten, „eine neue Krise“ in der Region zu schüren. Als Beispiel nannte er den Terror. Daraufhin forderte er, dass dieses Phänomen nicht mit der Religion in Verbindung gebracht werden dürfe. Anastasiadis informierte seine Gesprächspartner über die türkischen Provokationen in der zyprischen AOZ und bezeichnete diese als „illegal“. Einig waren sich die drei Staats- und Regierungschefs über die Gründung des East Mediterranean Gas Forum. Im kommenden Jahr soll zudem in Athen eine Konferenz gegen den illegalen Handel mit Objekten des Kulturerbes durchgeführt werden. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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