Der Novartis-Fall zieht in Griechenland zu Beginn des neuen Jahres erhebliche Kreise. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde der frühere Regierungsberater Nikos Maniadakis auf dem Athener Flughafen festgenommen; sein Pass wurde eingezogen. 

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Die Novartis-Affäre sorgt seit Jahresbeginn in Griechenland erneut für Schlagzeilen. In der Nacht von Sonntag auf Montag ist einer der wichtigsten Zeugen in diesem Fall auf dem Athener internationalen Flughafen „Eleftherios Venizelos“ festgenommen worden; sein Pass wurde eingezogen.

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Der frühere Ministerpräsident Antonis Samaras (2012-2014) aus den Reihen der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) wurde für kommenden Dienstag (27.3.) zu einer Aussage vor eine Sonderuntersuchungskommission geladen. Ziel ist die Aufklärung der sogenannten „Novartis-Affäre“. Bis zum Freitag der nächsten Woche (30.3.) sollen u. a. auch der frühere Interimsministerpräsident Panagiotis Pikrammenos (Mai-Juni 2012) und der amtierende EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos vorgeladen werden.
Rede und Antwort stehen sollen insgesamt zehn Hauptverdächtige aus dem Bereich der Politik. Ihnen werden u. a. Untreue, Bestechung und Geldwäsche vorgeworfen.

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Zehn griechische Politiker, deren Namen im Zusammenhang mit dubiosen Geschäftspraktiken des Pharmakonzerns Novartis genannt wurden, sollen sich einer parlamentarischen Voruntersuchung stellen.

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Im griechischen Parlament wetzen heute die einzelnen Fraktionen die Messer. Bei der Debatte, die den ganzen Tag über sowie einige Nachtstunden andauern wird, müssen die Abgeordneten entscheiden, ob gegen acht frühere Minister bzw. zwei Ministerpräsidenten eine Voruntersuchung eingeleitet werden soll: Im Zusammenhang mit der Affäre um den Pharmakonzern Novartis behaupten drei Kronzeugen, diese Politiker bzw. Ex-Politiker hätten sich bestechen lassen bzw. durch ihre Handlungen Novartis bevorteilt und dem Staat geschadet.

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