Auf die Einhaltung der hygienischen und sonstigen schützenden Maßnahmen gegen eine Ausbreitung des Coronavirus machte der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis am Mittwoch (5.8.) während einer Telekonferenz mit Regierungsmitgliedern aufmerksam.

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Die steigende Anzahl an Corona-Fällen in den vergangenen Tagen war Thema einer Kabinettssitzung unter Vorsitz des griechischen Premierministers Kyriakos Mitsotakis am Mittwoch. Neue Maßnahmen wurden allerdings nicht beschlossen.

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Am späten Donnerstag (9.7.) kam es im Zentrum der griechischen Hauptstadt zu heftigen Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Eine Gruppe von Randalierern warf Molotow-Cocktails, die Polizei reagierte mit Tränengas und Blendgranaten. Sechs Polizisten sollen übereinstimmenden Medienberichten zufolge verletzt worden sein, neun Personen wurden festgenommen. 

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Zahlreiche unabhängige Medien in Griechenland bringen ihren Unmut über eine Werbekampagne der Regierung zum Ausdruck. Deren Ziel war es, die Bürger auf dem Höhepunkt der Corona-Krise über notwendige Schutzmaßnahmen zu informieren. Der zentrale Slogan dieser Aktion lief unter dem Titel „Menoume Spiti“ – „Wir bleiben zu Hause“. Dafür hatte das Finanzministerium 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

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Der Lockdown geht in Griechenland seinem Ende entgegen; endgültig ausgestanden ist die Sache allerdings noch nicht. Regierungssprecher Stelios Petsas stellte fest, dass die ersten beiden Wochen der schrittweise aufgehobenen Ausgangsbeschränkungen gut verlaufen seien. Die neuen Corona-Fälle seien im Durchschnitt weiter zurückgegangen. Er fügte hinzu, dass sein Land nun vor allem auch die Möglichkeit habe, mehr Tests nach dem gefährlichen Virus durchzuführen; was erfolgreich praktiziert werde. Petsas lobte, dass sich die meisten Bürger angesichts der Lage nach wie vor sehr verantwortungsvoll verhalten würden.

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