Dienstag, 16. Dezember 2008 15:18

Tourismusbranche befürchtet Verluste

Griechenland / Athen. Vor dem Hintergrund der Unruhen der vergangenen Tage in Athen traf sich gestern Tourismusminister Aris Spiliotopoulos mit Vertretern der Tourismusbranche. Die Tourismusindustrie erwartet einen regelrechten Absturz der Einnahmen für Athen. Die Stadt sei wie leergefegt. Die Athener Hotelbesitzer vermelden, dass 80 Prozent der Reservierungen während der Unruhen storniert wurden.
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Griechenland / Athen. Thodoros Iliopoulos, der sich seit den Unruhen im Dezember in Haft befindet, soll nun entlassen werden. Dem Gerichtsentscheid zufolge wird Iliopoulos unter der Auflage entlassen, sich alle 15 Tage auf einer Polizeistation zu melden. Außerdem darf er Griechenland nicht verlassen. Der Angeklagte, der die gegen ihn erhobenen Vorwürfe stets bestritt, führte aus Protest gegen das langwierige Verfahren seit 49 Tagen einen Hungerstreik durch.
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Griechenland / athen. Am Samstagmittag versammelten sich etwa 1.000 Menschen im Athener Stadtteil Monastiraki, um ihre Solidarität für Demonstranten zum Ausdruck zu bringen, die während der Dezember-Unruhen verhaftet worden waren. Nach dem Ende der Kundgebung am Syntagma-Platz bewarf eine Handvoll Kundgebungsteilnehmer die Polizei mit Steinen und anderen Gegenständen. Einige Müllcontainer gingen in Flammen auf.
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