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Mit drei Goldmedaillen, einer Silbermedaille und zweimal Bronze kamen die Griechen im Medaillenspiegel bei den Spielen der 31. Olympiade in Rio de Janeiro auf den 26. Platz. Zugleich war es das fünftbeste Olympia-Ergebnis in der Geschichte des griechischen Sports.

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Rund um die olympischen Beachvolleyball-Plätze von 2004 werden künftig Gerichtsurteile gesprochen. Das griechische Parlament beschloss am Sonntag, die Anlage in der Athener Vorstadt Faliro für 20 Jahre dem Justizministerium zur Verfügung zu stellen. In der Vergangenheit war es immer wieder zu Verzögerungen bei wichtigen Prozessen gekommen, da zu wenig geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung standen. Das Ministerium bezeichnete diesen Umstand in einer Aussendung als strukturelles Problem, das jetzt „kurz vor einer Lösung“ stünde.

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Im Rahmen einer Zeremonie im Panathenaischen Stadion wurde das Olympische Feuer am Mittwoch, den 27. 4., an die brasilianische Delegation übergeben - exakt 100 Tage vor dem Start der Sommerspiele 2016. Zuvor ging der Fackellauf sieben Tage lang durch Griechenland, nach einem Zwischenstopp in der Schweiz wird die Flamme direkt nach Brasilien transportiert.

Fotos: Griechenland Zeitung / HOC

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Montag, 25. April 2016 11:45

Bildstrecke: Das Olympische Feuer

Unser Leser Jürgen Brensing hat uns freundlicherweise Fotos von der Entzündung des Olympischen Feuers in Olympia zukommen lassen. Es war der Start zum offiziellen Fackellauf, der von Griechenland in die Schweiz und danach nach Brasilien führt. Während das Olympische Feuer schon in der Antike existierte, wurde der Fackellauf erstmals bei den Olympischen Spielen 1936 durchgeführt. Er ist also eine Erfindung von Nazideutschland, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aber beibehalten. Bei Winterspielen nahm man es mit der Geschichte jedoch nicht immer genau: Zwei Mal (1952, 1994) wurde die Fackel im norwegischen Morgedal am Ofen des norwegischen Skipioniers Sondre Norheim entzündet, anstatt den Staffellauf wie gewöhnlich in Olympia zu beginnen.

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Am heutigen 6. April ist es genau 120 Jahre her, dass in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit eröffnet wurden. Einer der Hauptinitiatoren war der Franzose Pierre de Coubertin. Er wollte mit den Spielen die Jugend der Nationen näher zueinander zu bringen und friedensstiftend wirken. Seine Idee präsentierte er im Juni 1894 in Paris und zum Abschluss wurde dabei beschlossen, die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in dem Land, das sie hervorbrachte, zu veranstalten. Und sie wurden zu einem großen Erfolg. Auch wenn sich daran nur etwa 250 männliche Athleten beteiligten, war es der bis dahin größte Sportevent. Bei der Eröffnung der Olympischen Spiele in Athen am 6. April 1896 im Panathinaiko-Stadion war auch der griechische König Georg I. präsent. Schon damals drängten griechische Honoratioren, aber auch viele US-Athleten darauf, die Olympischen Spiele ständig in Athen zu veranstalten. Das zu dieser Zeit bereits bestehende Internationale Olympische Komitee  entschied sich jedoch, auch dem von Wunsch von Coubertin folgend,  für Paris als zweiten Austragungsort im Jahr 1900. Übrigens: Die Errichtung des Panathinaiko-Stadions würde durch großzügige Spenden von Evangelos Zappas und Georgios Averof möglich. Zappas hatte schon 20 Jahre zuvor (1874) den Plan, Olympische Spiele zu veranstalten. (GZrs)

Foto: © Melanie Schümer, Panathinaiko Stadion - Rekonstruktion des Athener Stadions aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.

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