Die Argolis im Nordosten der Peloponnes ist eine der reichsten Kulturlandschaften Griechenlands. Allenthalben stößt man hier auf historisch bedeutende Orte, von denen so mancher auch durchaus ein regelrechter Publikumsmagnet ist, kann er doch mit Fug und Recht den Rang eines absoluten Highlights für sich in Anspruch nehmen. An einer Stätte jedoch zieht der Besucherstrom so gut wie immer achtlos vorüber, obwohl gerade sie in der Region zu den wichtigsten überhaupt zählt: das Hera-Heiligtum (Heraion) von Argos.
Hydra: Der Name eines felsigen Eilands vor der Südostküste der Argolis ruft in Griechenland Assoziationen von heldenmütiger Vergangenheit und kosmopolitischem Flair hervor. Von Athen aus leicht und in verhältnismäßig kurzer Zeit zu erreichen – die Fahrt mit dem Flying Dolphin dauert vom Piräus aus gerade mal anderthalb Stunden –, ist Hydra eines der begehrtesten Ziele unter den der Hauptstadt nahegelegenen Inseln.
Thermalbäder, Tannenwälder, Gipfelblicke – Im Hinterland der unspektakulären Großstadt Lamia, wo die Landschaften Fthiotida und Evrytania im breiten Tal des Sperchios ineinander übergehen.
Korfus Ölbäume wachsen nicht in lichten Hainen, sondern in Zauberwäldern. Inselrundfahrten gleichen moderaten Achterbahn-Touren, die Farben vieler Häuser rufen Reminiszenzen an den venezianischen Karneval wach. Meer und Hochgebirge geben sich ein Stelldichein, weite Dünenlandschaften und schmale Strände unter wilden Steilküsten locken zum Baden.