Santorini will dem Plastik den Garaus machen

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Archivfoto (GZ / Leonie Meyer) Archivfoto (GZ / Leonie Meyer)

Die wohl bekannteste Kykladen-Insel will der stark zunehmenden Umweltverschmutzung durch Plastikmüll Einhalt gebieten: Santorini startet deshalb ab dem Frühjahr unter dem Motto „Plastik-freies Santorini“ eine umfassende Kampagne. Im Fokus stehen dabei der Flughafen der Insel, Bushaltestellen, gutbesuchte Strände sowie die An- und Ablegestellen der Fährschiffe. Dort sollen u. a. Recyclingbehälter platziert werden. Darüber hinaus soll an zahlreichen Punkten über die Kampagne „Plastic-free Santorini“ informiert werden: am Flughafen Eleftherios Venizelos in Athen, in der Straßenbahn sowie in Zügen und an Auslaufstellen für Schiffe Richtung Santorini.

Die Kampagne richtet sich aber keineswegs ausschließlich an ausländische Gäste. In einer Pressemitteilung des Tourismusministeriums heißt es, dass durch konkrete Aktionen – zum Beispiel Workshops an den Schulen – auch die einheimische Bevölkerung für dieses Thema sensibilisiert werden soll.

Ähnliche Vorstöße wie auf Santorini hat es bereits in anderen Landesteilen gegeben, beispielsweise in der Hauptstadt Athen und auf der Sporaden-Insel Alonissos. Sie alle spiegeln ein neues Umweltbewusstsein wider, das sich  immer stärker durchsetzt. Übrigens: Die Kampagne auf Santorini wird neben dem Tourismusministerium und der dortigen Gemeinde auch von der deutschen Supermarktkette Lidl unterstützt.

(Griechenland Zeitung / ri)

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