Griechenland will hochwertigen Urlaub in der Natur stärker fördern

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt den Plastira-See in der Nähe von Karditsa. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt den Plastira-See in der Nähe von Karditsa.

Griechenlands Tourismusprodukt soll stärker mit der Natur verbunden werden. Mit diesem Ziel hat Tourismusministerium in dieser Woche den Themenbereich „Glamping“ der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das bedeutet, dass Hotels und Campingplätze auf natürlichen Flächen – auf denen keine Häuser gebaut werden dürfen – Zelte, Bungalows und sonstige provisorische Bauten aufstellen dürfen, die schnell wieder zu entfernen sind. Einzige Voraussetzung sei, dass es sich um luxuriöse Unterkünfte handeln müsse, die mindestens dem Niveau eines Dreisternehotels gleichzusetzen seien. Man bevorzuge dabei die Nutzung von natürlichen Baumaterialen, die nicht umweltschädlich seien. Die erforderlichen Genehmigungen werden zunächst für einen Zeitraum von fünf Jahren vergeben.
Am Mittwoch (7.10.) stellte Tourismusminister Charis Theocharis außerdem den Plan seines Ministeriums vor, den Bereich der Landwirtschaft stärker mit dem Tourismus zu verbinden. Das würde zu mehr Tragfähigkeit, Qualität und Authentizität des griechischen Tourismusproduktes führen, so Theocharis. Vor allem würden auch die Landwirte profitieren und sich ein zusätzliches Einkommen sichern können. Ein weiteres Ziel sei es, den Gastronomie-Tourismus durch Werbekampagnen zu fördern. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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