Reisen nach Griechenland ohne Impfnachweis ab dem 1. Mai Tagesthema

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Touristinnen und Touristen in der Altstadt Athens (Foto: Eurokinissi) Touristinnen und Touristen in der Altstadt Athens (Foto: Eurokinissi)

Die Urlaubsplanung für eine Griechenlandreise wird erheblich vereinfacht. Gesundheitsminister Thanos Plevris bestätigte nach einer Expertensitzung vom Donnerstag (28.4.), dass ab 1. Mai die Einreise nach Hellas auch für ausländische Touristinnen und Touristen ohne die Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises erfolgen kann. Die neuen Maßnahmen gelten vorerst bis zum 31. August.

Die Absicht, die Einschränkungen im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu lockern, hatte die Regierung bereits Mitte April durchblicken lassen. Die Expertenkommission empfahl nun in diesem Zusammenhang u. a. auch die die Aufhebung eines Impf- und Genesenenzertifikats für den Zugang zu geschlossenen Räumen (z. B. für Museen, Tavernen usw.). Die Pflicht zur Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes soll in gewissen Bereichen nach wie vor gelten: u. a. im öffentlichen Verkehr. In einem Interview mit dem privaten TV-Sender Skai betonte Gesundheitsminister Plevris in dieser Woche: „Wir haben mit der Pandemie noch nicht endgültig abgeschlossen, daher sprechen wir nicht von einer Abschaffung der Maßnahmen, sondern von einer Aussetzung.“
Die Fremdenverkehrsbranche wird der jüngste Abbau von Hindernissen bei Hellas-Reisen freuen. Tourismusminister Vassilis Kikilias zeichnete in einem Interview mit dem privaten Radiosender „Parapolitika“ am Donnerstag (28.8.) rosa Zukunftsperspektiven für die Saison 2022: Ausländische Fluggesellschaften hätten sowohl die Anzahl der Sitzplätze für Griechenland als auch jene der Destinationen deutlich erhöht. Als Beispiel nannte der Minister die Airlines Jet2 und easyjet, die vor allem den britischen Markt bedienen, sowie die TUI, die sich zum Ziel gesetzt habe, in diesem Jahr drei Millionen Gäste nach Griechenland zu bringen. (Griechenland Zeitung / rs)

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