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Streiks in der Fremdenverkehrsbranche – Fähren bleiben am 28. Februar in den Häfen Tagesthema

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Reisende müssen am Mittwoch dieser Woche (25.2.) landesweit mit verschlossenen Türen im Tourismus bzw. im Gastgewerbe rechnen. Es kann eventuell zu Verzögerungen etwa beim Check-In oder Check-Out oder zu Stornierungen von Touren sowie anderen Aktivitäten kommen.

Um bessere Arbeitsbedingungen zu erreichen, hat der Griechische Verband der Arbeitnehmer im Gastgewerbe-Tourismus (POEET) für den 25. Februar zu einem 24-stündigen Streik aufgerufen. Für 11 Uhr wurde die zentrale Kundgebung vor dem Arbeitsministerium in Athen angekündigt. Im Streikaufruf des POEET werden u. a. folgende Forderungen erhoben: Unterzeichnung eines Kollektivvertrages für die Branche; Erhöhung der Löhne sowie des Arbeitslosengeldes; Anpassung der Löhne bei Arbeiten über die 40-Stunden-Woche hinaus, so wie es für andere Wirtschaftszweige bereits üblich ist. Darüber hinaus beinhaltet der Aufruf die Förderung nach einer Stärkung der Kontrollmechanismen des Staates sowie der Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften.

Der Tourismussektor wird am Samstag, dem 28. Februar, auch durch einen weiteren Streik beeinträchtigt werden: Anlässlich von Protesten in Zusammenhang mit dem Gedenken an das Zugunglück bei Tempi vor drei Jahren (Februar 2023) wird der Fährverkehr zum Erliegen kommen. Bei Tempi war es zu einem Zusammenstoß zweier Züge gekommen, bei dem 57 Menschen, in erster Linie junge Menschen, ums Leben gekommen sind.

(Griechenland Zeitung / gls/rs)

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