Sonntag, 20. Oktober 2019 14:27

Moderne Kunst in der Ziegelei

Die Kulturstiftung der Piräus Bank lädt noch bis Ende des Jahres zu einer Ausstellung ins Ziegelei-Museum in der alten Tsalapatas Ziegelfabrik in Volos. Elf Künstler haben sich unter dem Titel „Terra In-cognita“ von der Ziegelfabrik und den dort verwendeten Materialien, wie Lehm und Ton, inspirieren lassen und moderne Kunstwerke kreiert.

Freigegeben in Ausgehtipps

Am Dienstag (24.9.) findet in Griechenland ein Generalstreik statt. Dazu aufgerufen hat die Dachgewerkschaft Öffentlicher Dienst sowie die der kommunistischen Partei nahestehende Gewerkschaft PAME.

Freigegeben in Politik

Kurz vor einem großen Konzert im antiken Athener Herodes Atticus Theater in Athen ist der griechische Rock-Liedermacher Lavrentis Machäritsas am Montagmorgen an einem Herzinfarkt verstorben.

Freigegeben in Chronik

Ein Versuch der terroristischen Gruppierung „Rouvikonas“ (dt.: „Rubikon“), die Richter des Landes einzuschüchtern, um einen Hafturlaub für den ehemaligen Terroristen Dimitris Koufontinas zu erzwingen, wurde in Griechenland scharf verurteilt.

Freigegeben in Chronik

Der verurteilte Terrorist Dimitris Koufontinas bekommt keinen weiteren Hafturlaub. Das entschied der zuständige Richterrat in der mittelgriechischen Stadt Volos, wo der 60-Jährige eine elffache lebenslängliche Haftstrafe verbüßt.

Mit diesem Beschluss folgten die Richter einem Vorschlag der Staatsanwaltschaft. In der Begründung wird darauf verwiesen, dass Koufontinas bisher keine Reue gezeigt habe. Außerdem bestehe die Gefahr, dass er weitere Straftaten begehen könnte. Zudem würde er die formalen Kriterien für derartige Vergünstigungen nicht erfüllen.

190228 Koufontinas small

In der jüngeren Vergangenheit war das frühere Mitglied der Terrorgruppe „17. November“ (17N) bereits sechsmal aus dem Gefängnis beurlaubt worden. Diese bisherige Praxis hatte u. a. zu heftigen Protesten der Angehörigen der Opfer der Terrorgruppe geführt; zuletzt hatte er einen neuntägigen Freigang beantragt. Verurteilt worden war Koufontinas wegen elffachen Mordes sowie für Sprengstoffanschläge, bewaffnete Raubüberfälle und Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation. 

Insgesamt verübte 17N mehr als 100 Anschläge; 23 Menschen kamen dabei ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Zu den Opfern der Terrorgruppe gehörten u. a. Politiker, Verleger, Journalisten, Staatsanwälte, Industrieelle, Reeder, Polizei- und Armeeangehörige sowie Diplomaten. 2002 konnten führende Mitglieder festgenommen werden, die seit 1975 aktive Organisation gilt seither als zerschlagen.

(Griechenland Zeitung / jh)

Freigegeben in Politik
Seite 1 von 7