Die Lage in den Flüchtlingslagern auf den Inseln der Ostägäis sei „außer Kontrolle“ und „explosiv“. Diese Ansicht vertrat der griechische Bürgerschutzminister Michalis Chryssochoidis in dieser Woche im Rahmen einer Anhörung im EU-Parlament. Er ging sogar so weit zu sagen, dass eine humane Versorgung bei den derzeitigen Ankunftszahlen selbst dann unmöglich sei, wenn die EU alle ihr zur Verfügung stehenden Unterstützungsmechanismen in Gang setzte.

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Sechs griechische Produkte – Ouzo, Feta-Käse, Samos-Wein, Olivenöl aus Lasithi, Mastix aus Chios und Oliven aus der Region Kalamata – fallen unter ein Abkommen, das am Mittwoch (6.11.) zwischen der EU und China unterzeichnet wurde. Beinhaltet sind insgesamt 100 Produkte aus EU-Staaten mit geschützter geografischer Angabe sowie 100 weitere aus China. Das Abkommen soll vor Nachahmungen und widerrechtlicher Aneignung schützen. In Kraft treten soll es noch vor Ende 2020.

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Nach Griechenland sind seit Anfang des Jahres 46.100 Asylsuchende gekommen; 24 Prozent mehr als 2018. Zum großen Teil leben sie in Auffanglagern, die hoffnungslos überfüllt sind. Montagnacht ist es in einem solchen Lager auf Samos zu Ausschreitungen gekommen; es gab mindestens drei Verletzte. Die Schulen blieben am Dienstag auf der Insel geschlossen.

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Am Freitagvormittag sind in der Nähe des Kokkari-Strandes im Norden der Ägäis Insel Samos dreizehn Asylsuchende in Sicherheit gebracht worden.

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Donnerstag, 08. August 2019 17:23

Erdbeben bei Samos war auch auf Chios spürbar

Am Donnerstagvormittag hat sich um 11.39 in der mittleren Ägäis ein Erdbeben der Stärke 4,8 auf der Richterskala ereignet.

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