Eurogruppe beschließt: bis Ende März 5,7 Mrd. Euro für Athen

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Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt den griechischen Finanzminister Evklidis Tsakalotos (l.) beim jüngsten Treffen der Eurogruppe. Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt den griechischen Finanzminister Evklidis Tsakalotos (l.) beim jüngsten Treffen der Eurogruppe.

Am Montag haben die EU-Wirtschafts- und Finanzminister im Rahmen der Eurogruppe u. a. zur Griechenland-Krise getagt. Beschlossen wurde, dass bis Ende des Monats eine Teilrate in Höhe von 5,7 Milliarden Euro an Athen ausgezahlt wird.

Hintergrund ist die Beendigung der „dritten Bewertung“ der Spar- und Reformfortschritte Griechenlands.
Die Verhandlungen zur vierten Bewertung hätten bereits begonnen, sagte am Montag der EU- Wirtschafts- und Währungskommissar Pierre Moscovici. Die Bewertung solle bis zu einem nächsten Treffen der Eurogruppe, am 21. Juni, abgeschlossen worden sein. Moscovici erwarte nun eine neue Wachstumsstrategie, die Griechenland bis April vorstellen wolle.
Für die Vollendung der vierten Bewertung müssen etwa 88 Voraussetzungen auf griechischer Seite erfüllt werden. Anfang März sollen die Vertreter der „Quadriga“ wieder in Athen eintreffen, um die genannten Voraussetzungen – sprich Maßnahmen – festzulegen. Dazu zählen etwa weitere Privatisierungen von Staatseigentum sowie Verpachtungen. Zusammengestellt ist die Quadriga der Internationalen Geldgeber aus der Europäischen Zentralbank (EZB), der Europäischen Kommission, dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) und dem Internationalem Währungsfonds (IWF). (Griechenland Zeitung / eh)

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