Finanzielle Unterstützung für Betroffene der Brandkatastrophe

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Unser Foto (©Eurokinissi) wurde am Dienstag (31.7.) im Rathaus von Rafina aufgenommen. Unser Foto (©Eurokinissi) wurde am Dienstag (31.7.) im Rathaus von Rafina aufgenommen.

Besitzer von Häusern, die vom verheerenden Waldbrand am 23. Juni schwer beschädigt worden sind, erhalten eine einmalige Unterstützung in Höhe von knapp 6.000 Euro. Damit sollen zumindest die dringendsten Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Eingereicht werden können entsprechende Anträge seit Dienstag (31.7.); die Frist läuft Ende Oktober aus. An Unternehmen, die vom Brand schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden, sollen bis zu 8.000 Euro ausgezahlt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen für die Reparatur der tatsächlich entstandenen Gebäudeschäden weitere finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Eine konkrete Entscheidung des Ministerrates darüber steht noch aus.


Bereits am vorigen Mittwoch hatte Arbeitsministerin Efi Achtsioglou eine sofortige finanzielle Unterstützung für alle Opfer der Katastrophe angekündigt: Insgesamt hat die Regierung 20 Millionen Euro dafür zur Verfügung gestellt.  Betroffene Pensionisten etwa sollen einmalig zwei zusätzliche Rentenzahlungen erhalten. Personen, die aufgrund der Waldbrände ihre Arbeit unterbrechen mussten – etwa durch Schäden an dem Unternehmen, in dem sie beschäftigt waren – werden Arbeitslosengeld sowie eine einmalige Unterstützung in Höhe von 650 Euro erhalten. Knapp 600 Euro werden an jede betroffene Familie für den Kauf von Utensilien des täglichen Bedarfs ausgezahlt; kinderreiche Familie bekommen zusätzlich 600 Euro.
Zudem wird es steuerliche Erleichterungen für die Waldbrandopfer geben: etwa in Form einer Stundung der Immobiliensteuer ENFIA. Außerdem kann die fällige Einkommenssteuer in mehreren Raten gezahlt werden.
(Griechenland Zeitung / eh)


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