Kampfansage gegen Schwarzarbeit in Griechenland

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Zwischen 2013 und 2018 hat Griechenland 423,6 Millionen Euro an Strafgelder wegen Schwarzarbeit eingenommen.

Das geht aus Daten hervor, die das Arbeitsministerium bekannt gab. Demzufolge konnte das Phänomen der Schwarzarbeit seit 2014 um 10,23 Prozent reduziert werden. Betroffen sind vor allem Angestellte in den Bereichen des Gast- und Friseurgewerbes sowie im Einzelhandel. Allein Im vergangenen Jahr hätten Beamte 37.270 Unternehmen inspiziert. 3.969 von diesen hätten nicht gemeldetes Personal beschäftigt. Die dafür verhängten Strafgelder beliefen sich auf 58,8 Millionen Euro. Einen noch größerer Anteil konnte auf diese Weise im Jahr 2015 erwirtschaftet werden: damals waren es 105 Millionen Euro. Offiziell aufgezeichnet wurden Daten über das Phänomen der Schwarzarbeit in Griechenland zum ersten Mal im September 2013. (Griechenland Zeitung / eh)

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