Österreicher wollen in Luftrettung in Hellas investieren

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Vier Hubschrauber aus Österreich sollen künftig die griechische Luftrettung unterstützen. Einem Bericht von ORF Salzburg zufolge will das Hubschrauberunternehmen Heli Austria seine Aktivitäten vor Ort ausbauen.

Geplant sei ein Luftrettungssystem gemeinsam mit griechischen Krankenhäusern und Privatversicherungen. Inhaber Roy Knaus stellte gegenüber ORF fest, dass „Primärflüge auf griechischen Inseln kaum abgedeckt“ seien. Es gebe keine Flugrettung, „das wird nur übers Militär abgedeckt“. Bedarf gebe es an Transferflügen zwischen den Krankenhäusern auf verschiedenen griechischen Inseln. Außerdem gebe es eine Anfrage der europäischen Grenzschutzagentur (Frontex) für ein gemeinsames Projekt in Nordgriechenland, bei dem es um schnelle Einsätze zum Schutz vor illegaler Einwanderung im Grenzgebiet zwischen Griechenland und der Türkei gehe. Der Jahresumsatz von Heli Austria beträgt etwa 30 Millionen Euro. Das Unternehmen verfügt über 35 Hubschrauber, 45 Piloten und 140 Notärzte. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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