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Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Bestechung

Am Mittwochnachmittag hat der ehemalige Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos einen Antrag für eine vorzeitige Haftentlassung gestellt. Seite Hauptargument ist sein Alter: Der einstmals sehr einflussreiche PASOK-Politiker hat bereits das 77. Lebensjahr überschritten. Außerdem führt sein Anwalt gesundheitliche Gründe ins Feld. Während seiner Haftzeit habe er zwei Augenoperationen hinter sich gebracht. Er sitzt bereits seit 2012 hinter Gittern; theoretisch für mehr als 25 Jahre. Verurteilt worden war er u. a. zu einer 20jährigen Freiheitsstrafe wegen des Empfangs von Bestechungsgeldern in Millionenhöhe für Rüstungsprogramme.

Freigegeben in Politik

Vertretern von drei pharmazeutischen Unternehmen wird Bestechung von etwa 800 Ärzten und Pflegekräften in öffentlichen Krankenhäusern des staatlichen griechischen Versicherungssystems (EOΠYY) vorgeworfen. Die Bestochenen hätten entweder Geldsummen in Höhe von 1.000 bis 20.000 Euro oder andere Geschenke in Form von Sachleistungen erhalten, darunter zum Beispiel Reisen.

Freigegeben in Chronik
Mittwoch, 13. November 2013 14:30

Deutsche Angeklagte in Siemens-Affäre freigelassen TT

Fünf ehemalige Manager des deutschen Unternehmens Siemens-Hellas haben in dieser Woche in Athen ihre Aussage zu Protokoll gegeben. Vorgeworfen wird ihnen Politiker und Beamte bestochen zu haben, um Aufträge für Siemens zu erhalten. Die fünf Deutschen, darunter der frühere Chef des Aufsichtsrates von Siemens Hellas, Volker Jung, sowie der ehemalige Bereichsvorsitzende Michel Kutschenreuter, haben in ihrer Aussage jegliches Wissen über die ihnen zur Last gelegten Vorwürfe abgestritten. Sie wurden anschließend ohne Auflagen frei gelassen. Der ehemalige Direktor von Siemens Reinhard Siekaczek weigert sich unterdessen, in Griechenland auszusagen.
Freigegeben in Wirtschaft
Die Tochterfirma der Deutschen Bahn „Deutsche Bahn International“ (DBI) soll zumindest in den letzten zehn Jahren in Griechenland für Aufträge bei der U-Bahn (Attiko Metro) und der Griechischen Bahn geschmiert haben. Zu diesen Erkenntnissen gelangte die Staatsanwaltschaft Frankfurt. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, handle es sich um 315.000 Euro, die etwa für Aufträge bei der Athener Vorortbahn „Proastiakos“ eingesetzt worden seien. Betroffen von dieser Bestechungsaffäre seien außer Griechenland auch Algerien, Libyen, Ruanda und Thailand.
Freigegeben in Wirtschaft
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