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Der Erzbischof von Athen und ganz Griechenland Hieronymos hat sich am Dienstagabend in einem Fernsehinterview für eine Aufschiebung des Baus einer Moschee in Athen eingesetzt. Zuerst müsse seiner Auffassung nach festgelegt werden, wie viele muslimische Flüchtlinge in der griechischen Hauptstadt überhaupt bleiben werden und für wie lange, sagte er gegenüber dem privaten Fernsehsender SKAI. Zeitgleich müsse feststehen, ob die Moschee nur als Gebetsort oder auch als Schule genutzt werde. Auch müsse geklärt werden, ob sie von Sunniten oder von Schiiten besucht werde. Des Weiteren wies Hieronymos auf die Gefahr einer „Enthellenisierung und einer Entchristianisierung“ Griechenlands hin.  

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Der am Montag in Syrien entführte griechisch-orthodoxe Metropolit von Aleppo Pavlos Yazigi (Foto: links) und sein Kollege Bischof Mar Gregorios Yohanna werden noch immer vermisst. Informationen der christlichen Organisation „Oeuvre d'Orient" sowie von Al Jazeera, wonach die beiden befreit worden seien, konnten nicht bestätigt werden. Hinter der Entführung werden tschetschenische Dschihadisten vermutet. Um die Aufklärung der Entführung bemüht sich – in Zusammenarbeit mit anderen internationalen Trägern – auch die griechische Regierung. Seine uneingeschränkte Unterstützung bei der Aufklärung und seine Solidarität brachte auch der Erzbischof von Athen und ganz Griechenland, Hieronymos, zum Ausdruck.
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