Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Euro
Freitag, 27. August 2010 15:57
Deutschlands Finanzminister: „Griechenland wird seine Schulden zurückzahlen“
Österreich / Wien. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble
sprach sich am Donnerstag in einem Interview mit den
österreichischen „Kurier" zuversichtlich über den Sanierungskurs
Griechenlands aus. Die EU müsse ihre gemeinsame Währung verteidigen
und dafür neue Regelungen auf den Finanzmärkten schaffen.
Griechenland könne seine Währung nicht abwerten und sei deshalb auf
die Kredite der Euro-Zone in Höhe von 110 Milliarden Euro
angewiesen. Dennoch habe er keine Zweifel, dass Griechenland durch
sein außergewöhnliches Sanierungsprogramm alles zurückzahlen, so
Schäuble.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Mittwoch, 08. Mai 2013 22:31
Hellas hat seine Drachmen-Partei
In Anlehnung an die Partei des italienischen Komikers/Politikers
Beppe Grillo rief der ehemalige Funktionär der sozialistischen
PASOK, Theodoros Katsanevas, eine neue Formation ins Leben:
„Drachme, Griechische Demokratische Fünf-Sterne-Bewegung" heißt die
neue Partei. Der Politiker Katsanevas ist übrigens Schwiegersohn
des PASOK-Gründers Andreas Papandreou (1919-1996). Eines der Ziele
der neuen „Bewegung" ist die Rückkehr des Landes zur früheren
Nationalwährung, der Drachme. Darüber soll das griechische Volk in
einem Referendum entscheiden, so der Plan der neuen Partei.
Gleichzeitig sollten auch die anderen Länder des Südens (Italien,
Spanien, Portugal und Zypern) die europäische Gemeinschaftswährung
verlassen; gemeinsam sollte man dann auf die Bildung einer
Freihandelszone des Südens hinarbeiten.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Donnerstag, 03. November 2011 09:56
Referendum rückt in weite Ferne – breiterer Konsens keine Utopie mehr TT
Hoch gepokert und verloren. So schien es für einige Stunden. Der
Rücktritt des griechischen Premiers Jorgos Papandreous von der
sozialdemokratischen PASOK-Partei stand für viele Medien schon
fest. Er hatte mit seiner angekündigten Volksabstimmung über das
jüngste Griechenland-Programm der Eurozone einen politischen
Befreiungsschlag versucht, der zum Scheitern verurteilt schien.
Papandreou wollte damit von seinen Bürgern, aber in erster Linie
auch von der konservativen ND, der größten Oppositionspartei, eine
Zustimmung zum neuen Hilfspaket der EU und den damit verbundenen
Auflagen „erpressen“ – wie ihm seine Kritiker vorwarfen.
Freigegeben in
Politik
Schlagwörter
Seite 6 von 6