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Mittwoch, 14. April 2010 17:12

Premier Papandreou fordert einheitlichen Kurs

Griechenland/ Athen. Premier Jorgos Papandreou forderte am Dienstag im Rahmen einer Kabinettssitzung die Regierungsmitglieder dazu auf, an der wirtschaftlichen Front eine „Einheit“ zu bilden und einen gemeinsamen Kurs zu fahren. Bezüglich des finanziellen Rettungspaketes, das die Mitglieder der Eurogruppe am Wochenende geschnürt haben, stellte der Premier fest, dass dies Griechenland als „Sicherheitsnetz“ diene. Dadurch sei es der Regierung möglich, ihre Arbeit in Ruhe voranzutreiben – unabhängig davon, ob man auf finanzielle Hilfe der Eurogruppe sowie des Internationalen Währungsfonds zurückgreifen   müsse oder nicht. Hauptaufgabe sei es nun, die „radikalen Reformen“ fortsetzen, die auf einem konkreten Zeitplan basieren und deren Umsetzung ständiger Kontrolle ausgesetzt sein wird.
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Griechenland / Athen. Der stellvertretende griechische Außenminister Dimitris Droutsas besuchte am gestrigen Dienstag die polnische Botschaft in Athen. Dort trug er sich in das Kondolenzbuch für die 96 Opfer des Flugzeugunglücks von Smolensk am letzten Sonntag ein. Unter den Opfern befanden sich neben Polens Präsidenten  Lech Kaczynski und dessen Frau weitere führende Persönlichkeiten aus Politik, Militär und Kirche. Droutsas sprach den Menschen in Polen sein tiefstes Mitgefühl aus.
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Griechenland/Athen. Der griechische Kultur- und Tourismusminister, Pavlos Geroulanos, hat am Dienstag eine Gruppe der sozialistischen Abgeordneten des Europäischen Parlaments unter der Leitung von Martin Schulz und Stavros Lambrinidis im Akropolis-Museum empfangen. Diese hielten sich anlässlich einer Tagung in Athen auf. Der Minister verwies in einer kurzen Ansprache auf die Bemühungen der Griechen, die Krise zu überwinden und so bald wie möglich, auch mit Hilfe des Tourismus und der Kultur, wieder auf Wachstumskurs zu kommen. Gleichzeitig forderte er erneut die Rückgabe der Parthenon-Skulputuren, die sich im British Museum in London befinden.
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Griechenland / Athen. An der Bewachung der Meeresregion um die Insel Kreta beteiligt sich nun die europäische Agentur für operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen, Kurzbezeichnung FRONTEX. Dies bedeutet eine Ausweitung des FRONTEX-Einsatzes über den bisherigen Einsatz in der Ägäis und am Evros-Fluss hinaus. Hintergrund für das erweiterte Mandat sind die Unruhen in Libyen. In Italien und auf Malta sind in den vergangen Wochen bereits viele Flüchtlinge aus Nordafrika angekommen.
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Ein längeres Telefongespräch führte am Freitag US-Präsident Barack Obama (r.) mit Premierminister Jorgos Papandreou (l.), wobei Obama seinem Gesprächspartner zunächst zum 190. Jahrestag der Unabhängigkeit Griechenlands gratulierte. Zudem bedankte sich Obama für die griechische Unterstützung zur Durchsetzung des Beschlusses 1973 des UNO-Sicherheitsrates bezüglich Libyen.
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