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Donnerstag, 04. Dezember 2008 02:00

Brandanschlag auf AFP-Nachrichtenagentur in Athen

Griechenland / Athen. Im Athener Stadtteil Kolonaki wurde am Mittwochnachmittag gegen 17.50 Uhr ein aus Gaskanistern bestehender Brandsatz vor dem Eingang zu den Büroräumen der französischen Nachrichtenagentur AFP gezündet. Zwei Angestellte befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch im Büro, verletzt wurde niemand. Die kurz darauf eingetroffene Feuerwehr konnte die ausgebrochenen Flammen nach etwa einer halben Stunde unter Kontrolle bringen.
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Griechenland / Athen. Ein Brandanschlag wurde heute in den frühen Morgenstunden auf das politische Büro des Staatssekretärs im Innenministerium, Christos Markogiannakis, im Athener Stadtteil Kolonaki verübt. Unbekannte hatten dort einen Brandsatz aus Gaskartuschen deponiert, die um 5.30 Uhr gezündet wurden. Verletzt wurde niemand, es entstand geringfügiger Sachschaden.
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Griechenland / Athen. In einem Lokal im Athener Nobelvorort Kolonaki ist heute Morgen gegen 5.30 Uhr ein Anschlag verübt worden. Durch eine darauffolgende Explosion wurde eine Person verletzt, sie wurde mit Brandwunden in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Explosion ereignete sich, nachdem der unbekannte und noch nicht gefasste Täter von einem vorbeifahrenden Motorrad aus den Sprengstoff in das Lokal warf.
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Griechenland / Athen. Um 20.05 Uhr ereignete sich gestern Abend eine Explosion im dritten Stock eines Hauses im Athener Nobel-Viertel Kolonaki, wo eine Investment-Gesellschaft ansässig ist. Durch die Explosion entstanden schwere Sachschäden auch im zweiten Stock des Hauses, wo sich die Büros einer bekannten Anwaltskanzlei befinden. Verletzt wurde niemand.
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Griechenland / Athen. In einem Kommentar zu den jüngsten Ausschreitungen im Athener Nobel-Viertel Kolonaki stellte Regierungssprecher Evangelos Antonaros am Montag gegenüber der Presse fest, dass die Polizei damit beschäftigt sei, „angesichts der offensichtlich neuen Strategie einer kleinen Gruppen von Straftätern ihre Vorgehensweise neu zu organisieren“. Am Freitag letzter Woche hatten 50 Rowdys aus dem autonomen Lager im vornehmen Athener Stadtviertel Kolonaki innerhalb weniger Minuten die Fenster von Geschäften, Banken und Autos mit Eisenstangen und Vorschlaghämmern zertrümmert. Antonaros stellte außerdem fest, dass „die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung“ derartige „gewaltbereite Minderheiten verurteilt und isoliert“. Unter Hinweis auf das kontrovers diskutierte Universitäts-Asyl, nach dem die Polizei das Universitätsgelände nicht betreten darf, teilte der Sprecher mit, dass das Parlament bereits eine von der Regierung vorbereitete Verordnung gebilligt habe, die die genauen Umstände definiere, unter denen staatliche Autoritäten bei Gesetzesverstößen einschreiten dürften.
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