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Dienstag, 28. April 2009 16:14
Griechenland: Aufklärung der Siemens-Affäre wird fortgesetzt
Griechenland / Athen. Bis Ende dieser Woche werden vermutlich 18
Verdächtige, die in die Affäre des Übereinkommens zwischen der
griechischen Telekommunikationsgesellschaft OTE und Siemens im
Jahre 1997 verwickelt gewesen sein sollen, eine gerichtliche
Vorladung erhalten. Im Zusammenhang mit der Schwarzgeld-Affäre
sollen unter anderem der ehemalige PASOK-Funktionär Theodoros
Tsoukatos und hochrangige Mitglieder der OTE ihre Aussage zu
Protokoll geben. Im Anschluss wird das Verfahren über das
Sicherheitssystem C4I eröffnet. In der griechischen Presse wurde
berichtet, dass zunächst vier Personen angeklagt werden.
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Dienstag, 21. April 2009 16:03
Aussagen zur Siemens-Affäre fortgesetzt
Griechenland / Athen. Am heutigen Dienstag wurden in der
Siemens-Affäre Zeugen zur Beschaffung des Sicherheitssystems C4I
vernommen. Wegen der Schwarzgeldaffäre werden am 12. Mai die ersten
sieben Verdächten vor dem Untersuchungsrichter Nikos Zagorianos
ihre Aussage zu Protokoll geben.
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Donnerstag, 10. Juni 2010 16:56
Untersuchungskommission will Unterlagen von Siemens anfordern TT
Griechenland / Athen. Im Rahmen der bilateralen Beziehungen
zwischen Deutschland und Griechenland sollen nun Schritte
eingeleitet werden, damit die Firma Siemens notwendige Unterlagen
zur Aufklärung der Bestechungsaffäre der griechischen Justiz
übergibt. Dies fordert die mit der Aufklärung der Siemens-Affäre
beschäftigte Untersuchungskommission in einem Schreiben an
Parlamentspräsidenten Philippos Petsalnikos. Zudem teilte heute der
Chef der Finanzpolizei SDOE mit, dass die Namen all jener Personen,
die von Siemens bestochen worden seien, ausfindig gemacht wurden.
Die Untersuchungskommission fordert nun die Offenlegung der
Bankkonten von insgesamt 25 Verdächtigen, die in der Affäre
verwickelt sein sollen.
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Mittwoch, 13. November 2013 14:30
Deutsche Angeklagte in Siemens-Affäre freigelassen TT
Fünf ehemalige Manager des deutschen Unternehmens Siemens-Hellas
haben in dieser Woche in Athen ihre Aussage zu Protokoll gegeben.
Vorgeworfen wird ihnen Politiker und Beamte bestochen zu haben, um
Aufträge für Siemens zu erhalten. Die fünf Deutschen, darunter der
frühere Chef des Aufsichtsrates von Siemens Hellas, Volker Jung,
sowie der ehemalige Bereichsvorsitzende Michel Kutschenreuter,
haben in ihrer Aussage jegliches Wissen über die ihnen zur Last
gelegten Vorwürfe abgestritten. Sie wurden anschließend ohne
Auflagen frei gelassen. Der ehemalige Direktor von Siemens Reinhard
Siekaczek weigert sich unterdessen, in Griechenland auszusagen.
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Mittwoch, 27. Oktober 2010 16:26
Siemens-Ausschuss aus Griechenland recherchiert in München über Schwarzgelder TT
Griechenland / Athen. Der ehemalige Hauptverantwortliche für die
„Schwarzgelder“ von Siemens, Reinhard Siekaczek, bestätigte, dass
Gelder in die griechische Politik geflossen sind. Er wollte jedoch
gegenüber einer Delegation des griechischen
Untersuchungsausschusses in dieser Angelegenheit keine konkreten
Namen von Politikern nennen und verwies auf den ehemaligen
Vorstandsvorsitzenden von Siemens Hellas, Michalis Christoforakos.
Die achtköpfige griechische Delegation, die sich seit Wochenbeginn
in München aufhält, will im Laufe des heutigen Tages Christoforakos
zur Siemens-Affäre in Griechenland befragen. Die Staatsanwaltschaft
hat in dieser Woche unterdessen die Aufhebung des Bankgeheimnisses
von 40 Konten gefordert.
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