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Juni 2026 - GRIECHENLAND.NET

Griechenland-Klima: "Glücklicher Ausnahmefall"

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Hitzewelle in Deutschland, der Schweiz, Teilen Österreichs sowie in Frankreich und Großbritannien; Waldbrände in Portugal und an der französischen Riviera mit bisher nicht dagewesenen Schäden. Diese Nachrichten hört man in diesen Tagen mit Staunen und Schrecken und kommt zum Schluß: Mit Griechenland hat es das Klima in diesem Jahr gut gemeint. Denn das Land wurde weder von einer langanhaltenden Hitzewelle heimgesucht und blieb bisher auch von Waldbränden größeren Ausmaßes verschont. Während die Menschen in Deutschland bei fast 40 Grad Celsius stöhnen, genießen die Griechen und die angereisten Touristen angenehme Temperaturen von etwa 33 Grad Celsius. Meteorologen der Europäischen Union charakterisieren Griechenland in diesem Jahr hinsichtlich der klimatischen Bedingungen als "glücklichen Ausnahmefall".
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Schöneres Athen – teureres Athen

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Athen hat in den letzten Jahren einiges an Boden gut gemacht: hinsichtlich der Lebensqualität, der öffentlichen Verkehrsmittel usw. Leider ging damit auch ein anderer Aufholprozess einher. Nach jüngsten Statistiken des „Economist Intelligence Unit“ konnte sich die griechische Hauptstadt unter den Metropolen der Welt gleich um 26 Plätze verbessern. Letztes Jahr lag sie an 85. Stelle, in diesem Jahr figuriert Athen auf Rang 59.
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"Touristische Spannungen" mit Großbritannien

Die Verurteilung von zwei jungen Briten durch ein griechisches Gericht sorgte für Schlagzeilen in der Londoner Presse. Die entsprechenden Berichte waren voll von Attacken gegen die griechische Justiz und die Griechische Polizei ELAS. Auslösendes Ereignis war ein Zwischenfall in der Athener Altstadt Pláka. Möglicherweise in betrunkenem Zustand haben die beiden, begleitet von ihrer Mutter und einem weiteren Mann, angeblich Lebensmittel in ein Geschäft geworfen. Als sie der Besitzer zur Rede stellen wollte, sollen die beiden Briten ihn niedergeschlagen haben.
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„Hotel Mama“ wird für junge Leute immer attraktiver

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Jeder zweite Grieche im Alter zwischen 25 und 30 Jahren zieht es vor, weiterhin bei seinen Eltern zu leben. Bei den 19- bis 25 jährigen leben gar 70 % weiterhin bei den Eltern und genießen „Hotel Mama“. Eine Studie des Nationalen Zentrums für Sozialstudien (EKKE) kam zu folgendem Schluss: „Die Selbständigkeit der jungen Leute wird von drei Kriterien bestimmt: erstens von einem festen Arbeitsplatz, zweitens davon, ob man über eine eigene Wohnung verfügt und drittens vom Zusammenleben mit einem Partner – entweder in Ehe oder in fester Partnerschaft.“ Diese drei Kriterien, so die Erkenntnisse des EKKE, werden zeitlich immer weiter hinausgeschoben. Gründe dafür sind die hohe Jugendarbeitslosigkeit, die in Griechenland bei jungen Leuten unter 25 auf 28,4 % beziffert wird (Großbritannien 11,4 %; Portugal 9,0 %; EU-Durchschnitt: 14,5 %).
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Tankwagenbesitzer im Streik - Erste Versorgungsprobleme

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Ein landesweiter Streik der Besitzer von rund 2.500 Tankwagen, der plötzlich am Montag ausgerufen wurde, führte zu ersten Engpässen bei der Benzinversorgung. Schwierigkeiten beim Tanken gibt es vor allem auf den Inseln, aber auch in der Provinz, z.B. in den Präfekturen Argolída und Achaia.
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Preiskampf auf den griechischen Märkten

Die Teuerungswelle ist eines jener Probleme, das die griechischen Bürger tagtäglich am eigenen Leib zu spüren bekommen. Das für die Preiskontrolle zuständige Entwicklungsministerium ist seit längerem bemüht, den Preisauftrieb zu stoppen - mit wechselndem Erfolg. In dieser Woche wurden die Fälle von 30 Verkäufern auf Wochenmärkten dem Staatsanwalt übergeben, denen Preiswucher vorgeworfen wird. Bei den 30 Verkäufern - die aus Athen und der Provinz kommen - handelt es überwiegend nicht um Produzenten. Die "Missetäter" hatten auf den Wochenmärkten Frischobst und -gemüse zum Teil mit einer Gewinnspanne von 230 % verkauft.
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Verlagsunternehmen WAZ an Lambrakis-Gruppe interessiert

Ein mögliche Kooperation des größten griechischen Medienunternehmens DOL (Lambrakis-Gruppe) und der deutschen WAZ-Gruppe wurde in Athen bekannt gegeben. Im einem Joint Venture wird Lambrakis voraussichtlich 51 % der Anteile besitzen, der Rest ginge an die WAZ. Als gemeinsamer Markt wurden "die sich erweiternde EU" und der Raum des östlichen Mittelmeeres genannt. Die WAZ hat sich bereits in Kroatien, Serbien, Montenegro, in der früheren Republik Mazedonien (FYROM), in Rumänien, Ungarn, in Österreich und in Bulgarien in verschiedene Medienunternehmen eingekauft. Sie gilt bereits jetzt als der dominierende Zeitungsverlag in Südosteuropa.
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„Die griechische Fährschifffahrt ist vom Bankrott bedroht“

„Die griechische Fährschifffahrt ist vom Bankrott bedroht“. Mit diesen dramatischen Worten beschreibt die Tageszeitung „To Vima“ die Lage und bezieht sich dabei auf ein Gesetz aus dem Jahr 2001. Das Gesetz wurde unmittelbar nach der Fährtragödie mit der „Express Samina“, die 81 Menschenleben forderte, beschlossen und sieht u. a. vor, dass alle Schiffe, die ein Alter von 30 Jahren erreicht haben, aus dem Verkehr gezogen werden müssen.
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Ankunft von Charter-Passagieren war im Juni leicht rückläufig

Die Flughäfen Athen, Satorini, Mykonos und Korfu erlebten im Monat Juni einen deutlichen Rückgang bei der Ankunft von Charter-Touristen. Während auf dem internationalen Flughafen „Eleftherios Venizelos“ in Athen im Juni des Vorjahres noch 58.890 Charter-Passagiere eintrafen, ging deren Zahl in diesem Juni auf 39.880 zurück (24,6 % weniger). Auf dem Flughafen von Santorini kamen 12,76 % weniger Charter-Gäste an, auf Mykonos wird der Schwund auf 11,43 % und auf Kerkyra auf 7,02 % beziffert.
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