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Erstmals spricht ein Gericht nach dem Zugunglück von Tempi dem Staat Verantwortung zu. Vier Angehörige von zwei Opfern erhalten 400.000 Euro Entschädigung. Das Urteil könnte Signalwirkung für weitere Verfahren haben.

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Am Wochenende wurden in mehr als 70 Städten Griechenland Demonstrationen in Erinnerung an die Eisenbahntragödie von Tempi durchgeführt, bei der vor drei Jahren 57 Menschen ums Leben kamen. Im März beginnt in Larissa ein Prozess gegen 36 Personen. Eine mögliche Verantwortung von zwei Politikern untersucht der Areopag, das Höchstgericht.

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Am Sonntagabend (19.10.) ist es zu einer Demonstration vor dem Parlamentsgebäude in Athen gekommen. Familienmitglieder der Opfer des Tempi-Zugunglücks, Überlebende aber auch Sympathisanten haben sich dort zu einem Protest versammelt und mit roter Farbe erneut die Namen der 57 Todesopfer auf den Boden geschrieben.

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Der Beginn des Prozesses zur Aufklärung des tragischen Zugunglücks bei Tempi steht endlich fest: Der Auftakt erfolgt am 23. März 2026. Bei diesem Unfall, dem schwersten in der Geschichte der griechischen Eisenbahn, der sich am 28. Januar 2023 ereignete, kamen 57 Menschen ums Leben.

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Mehr als drei Wochen hatte der Mann keine Nahrung zu sich genommen, übernachtet hat er in einem Zelt vor dem Parlament in Athen. Mit diesem Protest hatte Panos Routsis die Exhumierung seines Sohnes gefordert, damit an den sterblichen Überresten DNA- und toxikologische Untersuchungen durchgeführt werden können. Seinem Anliegen wurde stattgegeben.

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