Fast neunzig Prozent der Landwirte gaben bisher Einkommen unter 5.000 € in ihren Steuererklärungen an. Das berichtet die Zeitung „Ta Nea“ unter Berufung auf jüngste Daten aus dem Finanzministerium. Demzufolge deklarierten zwei von zehn Bauern sogar ein Null-Einkommen, vier von zehn gaben Jahreseinkommen von bis zu 1.000 Euro an. Der Zeitung zufolge könne man von Steuerhinterziehungen in diesem Sektor ausgehen. Den Vorstellungen des Finanzministeriums zufolge sollen die Bauern künftig stärker zur Kasse gebeten werden. Die Gewinnsteuern in ihrem Bereich sollen von derzeit 13 % auf 20 % angehoben werden. Bis 2017 sieht das dritte Spar und Reformpaket (Memorandum III) sogar die Verdoppelung des zurzeit geltenden Steuersatzes vor. (Griechenland Zeitung/mp, Foto: © Eurokinissi)

 

Freigegeben in Politik

Griechenland muss unrechtmäßig gewährte EU-Gelder in Höhe von 424 Millionen Euro retournieren. Ein Ansuchen Athens um Aufschub der Zahlung wurde vergangene Woche vom Europäischen Gerichtshof zurückgewiesen.

Freigegeben in Politik

Jetzt kreischen wieder die Motorsägen und brummen die Erntemaschinen auf den Nachbargrundstücken – es ist Olivenerntezeit. Wir selbst haben unsere wenigen Bäume auch schon abgeerntet, die Ausbeute ist gut in diesem Jahr.

Freigegeben in Leser-Geschichten
Griechenland / Zeitung. Der Grenzübergang Promachonas an der bulgarischen Grenze wurde heute von den vor Ort protestierenden Bauern für den Verkehr freigegeben. Heute Nachmittag steht ein Treffen mit Landwirtschaftsminister Sotoris Chatzigakis auf dem Programm. Die bei Promachona protestierenden Bauern fordern eine Entschädigung, die genau so hoch ist wie jene Entschädigung, die die Regierung den Bauern von Larisa zugesprochen hat. In Promachona hatten sich durch die Blockade in den letzten Tagen lange Fahrzeugstaus, von denen vor allem auch der Fernlastverkehr betroffen war.
Freigegeben in Politik