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Montag, 05. Juli 2010 17:14
Griechenland: Premier Papandreou appelliert an Abgeordnete
Griechenland / Athen. Bei der Abstimmung über den Gesetzentwurf zur
Rentenreform müssen die Abgeordneten „Verantwortung gegenüber der
griechischen Bevölkerung sowie der nächsten Generation“ an den Tag
legen. Das sagte der griechische Premier und PASOK-Vorsitzende
Jorgos Papandreou in einem Interview mit der Zeitung „Kyriakatiki
Eleftherotypia”. Er jedenfalls habe Vertrauen in seine
Abgeordneten; gleichzeitig forderte er auch die Parlamentarier der
Oppositionsparteien auf, für den Gesetzentwurf zu stimmen und
auf „kleinkarierte parteipolitische Spielchen“ zu verzichten, da
„das Schicksal unseres Landes auf dem Spiel steht“, so Papandreou.
Ziel seiner Regierung sei es außerdem, alle Gehalts- und
Lohnempfänger bei einer Kasse zu versichern.
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Montag, 21. Juni 2010 16:10
ND-Vorsitzender erklärt: „Rettungsmechanismus war nicht zwingend“
Griechenland / Athen. Griechenlands Gang zum Internationalen
Währungsfonds (IWF) sowie die Aktivierung des
EU-Stützungsmechanismus sei keine Einbahnstraße gewesen. Das sagte
der Vorsitzende der konservativen Nea Dimokratia (ND), Antonis
Samaras, in einem Zeitungsinterview am Wochenende. Diese
Entwicklung hätte man nach Ansicht von Samaras verhindern können,
wenn die derzeitige PASOK-Regierung das Haushaltsdefizit 2009 nicht
„künstlich aufgebläht“, sondern zügig Maßnahmen durchgeführt und
die internationale Bloßstellung des Landes vermieden hätte.
Gleichzeitig verteidigte Samaras seine Entscheidung, gegen das
Abkommen mit der EU, dem IWF und der Europäischen Zentralbank
(„Troika“) zu stimmen.
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Mittwoch, 14. April 2010 17:17
Ex-Außenministerin Bakojanni verlangt „Wahrheit über die Lage der Wirtschaft“
Von der Notwendigkeit der Selbstkritik bei den Regierungsparteien
und der Verpflichtung, dem Volk die Wahrheit über die Lage der
Wirtschaft zu sagen, sprach die frühere Außenministerin Dora
Bakojanni heute im Parlament. U. a. stellte sie fest, dass die
„Entscheidung der EU für die Unterstützung Griechenlands positiv“
sei. Es bestünde aber die Möglichkeit, dass die Regierung „wichtige
Entscheidungen“ verschiebe.
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Mittwoch, 31. März 2010 17:23
Griechenland: Konfrontation im Parlament wegen hoher Zinsen
Griechenland/ Athen. Die nach wie vor hohen Zinsen, die
Griechenland auf den internationalen Märkten für die Kreditaufnahme
zahlen muss, führten heute Vormittag im Rahmen der Debatte über die
Steuerreform zu einer Konfrontation zwischen der Regierung und der
Opposition. Die ND kritisierte, dass zum ersten Mal in den letzten
20 Jahren der Fall eingetreten sei, dass sich das Land kein Geld
borgen konnte. Die größte Oppositionspartei bezog sich dabei auf
die Herausgabe einer 20-jährigen Anleihe in dieser Woche über eine
Milliarde Euro, die letztlich jedoch nur 390 Millionen Euro
einbrachte. Finanzminister Jorgos Papakonstantinou konterte: „Die
ND bleibt unverbesserlich, ohne sich einzugestehen, in welchen
elenden Zustand sie die Wirtschaft des Landes geführt hat“.
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Dienstag, 23. März 2010 16:08
Griechenland: Parlamentsdebatte über Stabilität und Wachstum TT
Griechenland / Athen. Über das Stabilitäts- und Wachstumsprogramm
der Regierung fand am Montag eine außerplanmäßige Parlamentsdebatte
statt. Der griechische Premierminister, Jorgos Papandreou (Foto:
rechts), rief angesichts der Schuldenkrise des Landes alle Parteien
zur Zusammenarbeit auf. In seiner Rede beschrieb der Regierungschef
nochmals die „dramatischen Momente", die zu dem massiven Verlust an
Kreditwürdigkeit und internationalem Ansehen geführt hatten. Er
kritisierte dabei, dass von einigen Massenmedien und Politikern
Griechenland im Zusammenhang mit der internationalen
Wirtschaftskrise als das „schwarze Schaaf" stigmatisiert worden
sei.
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