Griechenland / Spanien. Bei seinem offiziellen Besuch in Spanien führte der griechische Premierminister Kostas Karamanlis am gestrigen Montag Gespräche mit seinem spanischen Amtskollegen José Luis Rodriguez Zapatero. Im Mittelpunkt standen Fragen der illegalen Immigration, die Wirtschaftskrise sowie die bilateralen Beziehungen. Bezüglich der illegalen Einwanderung betonte Karamanlis, dass die Lösung des Problems für Europa eine Priorität darstelle und dass Griechenland eng mit seinen Partnern in der EU zusammenarbeite. „Das wachsende Problem der illegalen Migration bedarf europäischer Solidarität und kann nur zusammen gelöst werden“, sagte Karamanlis.
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Belgien / Brüssel. Die Zusammenarbeit der europäischen Länder bei der Bekämpfung der illegalen Immigration ist eine dringende Notwendigkeit. Das betonte der griechische Premierminister Kostas Karamanlis am Donnerstag in Brüssel im Rahmen eines Treffens der Europäischen Volkspartei. Außerdem sei das Immigrationsproblem „ein Thema von europäischen Ausmaßen, das nicht nur die direkt betroffenen Länder etwas angehe, die gleichzeitig die größten Bürden zu schultern haben“, sagte Karamanlis. Athen drängt darauf, dass beim heutigen Gipfeltreffen der Europäischen Union in der belgischen Hauptstadt die illegale Einwanderung eines der zentralen Diskussionsthemen ist.
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Griechenland / Athen. Ein neuer Gesetzentwurf zum Asylverfahren für politische Flüchtlinge und Immigranten sowie für die Errichtung von Aufnahmelagern soll im Herbst vorliegen. Das kündigte der Staatssekretär im Bürgerschutzministerium Spyros Vouyias aus Anlass des Internationalen Tages der Immigranten am 20. Juni an. „Das Gesetz zum Asylverfahren muss so schnell wie möglich verabschiedet werden“, betonte auch der Leiter des Büros des UN-Flüchtlingskommissariats in Athen Jorgos Tsambropoulos.
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Die illegale Einwanderung ist innerhalb eines Jahres um die Hälfte zurückgegangen. Das berichtet die EU-Grenzschutzagentur Frontex am Donnerstag. Grund dafür sei u. a. auch die Stärkung des Kontrolleinsatzes an der griechisch-türkischen Grenze entlang des Flusses Evros (Nordgriechenland) mit 1.
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Donnerstag, 20. September 2012 16:39

Zunehmende illegale Einwanderung über die Ägäis

Kürzlich geschlossene Kasernen sollen gezwungenermaßen in Auffanglager für Immigranten, die über keine gültige Aufenthaltsgenehmigung verfügen, umgebaut werden. Dies bestätigte am Donnerstag Bürgerschutzminister Nikos Dendias. Dabei hob er auch hervor, dass sich die Situation mit der illegalen Einwanderung im Zentrum Athens in den vergangenen Monaten bereits verbessert habe. Der Minister für Handelsschifffahrt und Ägäis Kostas Mousourilis erklärte in einem Radiointerview in dieser Woche, dass man auch auf den Ägäisinseln derartige Auffanglager einrichten müsse. Auf Grund der Krise in Syrien sei die Zahl der Personen, die seit August den Versuch unternommen haben, über die Ägäis nach Griechenland illegal einzuwandern, enorm angestiegen.
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