Wintereinbruch macht Inseln in Griechenland zu schaffen

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Wintereinbruch macht Inseln in Griechenland zu schaffen

Schneefrei für alle Schulen auf den Kykladeninseln Andros und Tinos, in Teilen Kretas und des Festlandes sowie in vielen Nordathener Gemeinden auch am Freitag. Seit Montag ist das Land fest im eisigen Griff des Winters.

Vor allem auf den Kykladeninseln, die auf solche Phänomene nicht vorbereitet sind, gab es in den letzten Tagen erhebliche Probleme. Auf Tinos fiel für drei Tage der Strom aus, acht Dörfer waren von der Außenwelt abgeschnitten. Wegen des Stromausfalls funktionierten außerdem die Meerwasserentsalzungsanlagen nicht. Ein Schiff der Kriegsmarine ging im Hafen vor Anker, um Insulaner aufzunehmen, die wegen der Kälte und des Stromausfalls nicht mehr in ihren Häusern bleiben können. Am Donnerstag wurde für Tinos der Notstand ausgerufen.
Von der Nachbarinsel Andros wurden teilweise mehr als zwei Meter Schnee gemeldet. Auf Andros befindet sich auch das Schaltwerk, das wegen eines Schadens zum Blackout auf Tinos geführt hatte. Wegen der Schneemassen war die Reparatur zunächst nicht möglich. Erst am Donnerstagabend konnte ein Reparaturteam per Hubschrauber eingeflogen werden, um die Stromversorgung für Tinos schrittweise wiederherzustellen.
Auf Kreta schneite es vor allem im Osten heftig. In Teilen des Bezirks Heraklion sowie auf der Lassithi-Hochebene bleiben die Schulen auch am Freitag geschlossen. Ebenfalls schneefrei haben viele Schulen in Nordgriechenland. Vor allem in der Region Westmakedonien, wo auch weiterhin zahlreiche Straßen unpassierbar sind.
Ab morgen, Samstag, soll es wieder wärmer werden.
(Griechenland Zeitung / ak, Fotos: Eurokinissi)

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