In Griechenland könnte es Vulkanausbrüche mit globalen Folgen geben

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Unser Foto zeigt den vom Meer gefluteten Krater auf der Insel Santorin. Die Aufnahme entstand in Thira (© Jan Hübel / Griechenland Zeitung). Unser Foto zeigt den vom Meer gefluteten Krater auf der Insel Santorin. Die Aufnahme entstand in Thira (© Jan Hübel / Griechenland Zeitung).

Die Vulkane auf den griechischen Inseln Santorini und Kos könnten Ausbrüche haben, die eine Bedrohungen für die gesamte Welt bedeuten könnten. Zu diesem Ergebnis kommen Vulkanologen in einem Bericht, den sie im Magazin Geosphere veröffentlicht haben.
In diesem erklären sie, dass ein „katastrophaler Vulkanausbruch“ nicht unvorstellbar sei. Experten werden daher aufgerufen, dass sie Notfallpläne nicht nur für öfters stattfindende Naturkatastrophen parat haben – wie es Überschwemmungen und Erdbeben sind – sondern auch für den Fall eines heftigen Vulkanausbruchs.


Die Wissenschaftler stellen fest, dass aller 1.000 Jahre einer oder zwei Vulkanausbrüche stattfinden, die globalen Auswirkungen mit sich bringen können. Der Volcanic Explosivity Index (VEI) erreicht im Extremfall eine Stärke von bis zu acht. Die Vulkanologen erinnern daran, dass der Vulkanausbruch von Eyjafjöll im Jahr 2010 in Island eine VEI-Stärke von drei erreicht hatte. Durch den Ausbruch wurde damals tagelang der Flugverkehr in Europa lahmgelegt. Die wirtschaftlichen Folgen betrugen fünf Milliarden Euro.
Außer den beiden griechischen Vulkanen gibt es in Italien fünf Vulkane, deren Ausbruch eine VEI-Stärke von bis zu sieben erreichen könnte. In der Türkei sind es vier. Je einen vergleichbaren Vulkan gibt es in Armenien, in Georgien sowie im Iran. (Griechenland Zeitung / eh)

 

 

 

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