Wettertief mit starken Stürmen zieht über Griechenland

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Unser Foto (©Eurokinissi) ist am Mittwochnachmittag am Hafen von Rafina entstanden. Unser Foto (©Eurokinissi) ist am Mittwochnachmittag am Hafen von Rafina entstanden.

Griechenland ist dieser Tage mit einem seltenen und heftigen Wetterereignis konfrontiert. Über das Land zieht ein „Medicane“, zu Deutsch: Mediterraner Hurrikan. Die Winde erreichen eine Stärke von bis zu 10 und sollen bis zum Wochenende hin sogar bis zu Stärke 12 erreichen.
In den Häfen Piräus, Rafina und Lavrion bleiben die Passagierschiffe aus Sicherheitsgründen vor Anker. Das gleiche gilt für den Argosaronischen Golf sowie dem Verkehr zwischen Rio und Antirrio, Agia Marina und Styra, Arkitsa und Ädipsos, Kavala und Prinos, Alexandroupoli und Samothraki sowie zwischen Korfu und Lefkimmi.

Die Schulen auf der Insel Zakynthos sowie im Argosaronischen Golf bleiben wegen des Sturmtiefs am Donnerstag geschlossen, um die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten.
Mindestens drei kleinere Schiffe bzw. Boote sind aufgrund der Wetterlage gesunken. Die Unfallorte lagen bei Kalymnos, Ierissos und Eretria. Auf keinem dieser Schiffe gab es Passagiere. Im Meer zwischen Ägina und Salamis, ganz in der Nähe von Athen bzw. Piräus, hat in der Nacht ein Segelschiff ein Notsignal abgesandt: Die Besatzung kämpfte mit einem Maschinenschaden und zudem mit einem Mastbruch.
In Attika ist die Feuerwehr mindestens 350 Mal im Einsatz gewesen. Vor allem mussten die Feuerwehrmänner- und Frauen Bäume, aber auch andere Objekte, die aufgrund der starken Winde auf das Straßennetz gestürzt waren, entfernen. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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