Festnahmen wegen versuchter Ausreisen mit gefälschten Reisedokumenten

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Die griechische Polizei hat innerhalb einer Woche zahlreiche Personen festgenommen, die vorgehabt hatten, mit gefälschten Reisepapieren von griechischen Flughäfen aus in andere europäische Länder zu gelangen.


Auf Kreta etwa wurden zwischen dem 1. und dem 7. Oktober auf den beiden größten Flughäfen der Insel „Ioannis Daskalogiannis“ (bei Chania) und „Nikos Kazantzakis“ (Heraklion) 24 Menschen festgenommen, die dabei gewesen sind, unrechtmäßig griechisches Territorium zu verlassen. Es handelt sich um 14 Männer und acht Frauen sowie und zwei Minderjährige. Sie wollten sich mit gefälschten Reisedokumenten aus Frankreich, Italien, Dänemark, Bulgarien, Pakistan, dem Irak, Belgien, Deutschland, Österreich sowie Finnland und Schweden ausweisen. Ihre Zielflughäfen waren u. a. in Deutschland, Österreich, Italien, Belgien, Frankreich, Holland und im Vereinigten Königreich.
Am Montag (8.10.) wurden außerdem in Kalamata auf der Peloponnes vier erwachsene Personen im Alter zwischen 28 und 48 Jahren festgenommen, die vom dortigen Flughafen aus u. a. nach Frankreich, Holland, Österreich und Rumänien wollten. Auch sie wurden zum Teil von Minderjährigen begleitet.
Ähnliches ereignete sich auf dem Flughafen von Santorin, wo am Wochenende fünf Personen im Alter zwischen 19 und 24 Jahren festgenommen wurden. Sie wollten mit gefälschten Reisepapieren nach Italien und Spanien ausreisen. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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