Russisch-orthodoxe Kirche verlässt Ökumenisches Patriarchat

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel.

Die russisch-orthodoxe Kirche trennt sich vom Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel. Beschlossen wurde dies während einer Sitzung des Heiligen Synods am Wochenende in Minsk.

Auf Kreta, den Inseln der Dodekanes sowie auf dem Heiligen Berg Athos dürfen Priester beider Kirchen von nun an keine gemeinsamen Gottesdienste mehr abhalten. Hintergrund für das Schisma: Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomäos, hatte zuvor einer Loslösung der ukrainisch-orthodoxen Kirche vom Patriarchat in Moskau zugestimmt. Medienberichten zufolge soll der ukrainische Präsident Petro Poroschenko zu diesem Schritt gedrängt haben. Die russische Kirche hatte darauf den Vorwurf erhoben, sich in das Territorium der russischen Kirche einzumischen: Moskau sprach von einer „Invasion“. (GZeh)

 

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