Tsipouro darf nur noch in etikettierten Flaschen verkauft werden

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Die Hersteller des griechischen Tresterbrandes Tsipouro bzw. Tsikoudia, wie er auf Kreta heißt, werden dazu aufgerufen, ihre Produkte künftig nur noch in Flaschen und etikettiert zu verkaufen.

Dies diene in erster Linie dem Schutz der Konsumenten, die über die Herkunft ihres Produktes informiert werden müssten. Andererseits werde dieses traditionelle griechische Produkt dadurch gefördert. Dies gab in dieser Woche der Generalsekretär für Handel und Schutz des Konsumenten Panagiotis Stamboulidis in einem Fernsehinterview bekannt. Er rief die einzelnen Hersteller außerdem dazu auf, ihre Produktion zu modernisieren; dafür würden auch öffentliche Fördermittel zur Verfügung stehen. Stamboulidis erklärte, dass 93 Prozent der Lizenzen zur Tsipouro- bzw. Tsikoudia-Herstellung für den Eigenbedarf vergeben würden. Lediglich 2.000 Genehmigungen seien für Produktionen von über 1.000 Litern erteilt worden.
Jene Tsipouro-Produzenten, die ihre Produkte noch nicht in etikettierten Flaschen abfüllen, haben angekündigt, am kommenden Montag (20.1.) in der mittelgriechischen Stadt Farsala zu demonstrieren. (Griechenland Zeitung / eh)

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