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Brände am Montag nicht kontrollierbar: Evakuierungen auf Euböa

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Archivfotos (© Eurokinissi) Archivfotos (© Eurokinissi)

„Die Flammen sind riesig!“ Mit diesen Worten forderte Lefteris Raviolos, Bürgermeister von Karystos auf der Insel Euböa, eine größere Unterstützung bei der Bekämpfung des Waldbrandes in seiner Region.

In der Nacht von Sonntag auf Montag (23./24.7.) mussten auch dort aus vorbeugenden Gründen mehrere Ortschaften evakuiert werden. Am Montag konnten die meisten Einwohner wieder zurück in ihren Wohnungen. Die Ortschaft Platanistos im Süden der Insel Euböa musste jedoch am Montagnachmittag erneut von ihren Bewohnern geräumt werden.

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Archivfoto (© Eurokinissi)

Bürgermeister Raviolos schätzte gegenüber dem lokalen Nachrichtenportal evima.gr ein, dass es sich um Brandstiftung handeln dürfte: Gleichzeitig seien an drei Fronten Brände ausgebrochen. Die Ausgangspunkte würden in einem Abstand von etwa drei Kilometern liegen. Das Nachrichtenportal tovima.gr beschreibt, dass sich die Feuerfront auf etwa sieben Kilometer ausbreite; die Flammen würden eine Höhe von 20 Metern erreichen.
Der Pressesprecher der Feuerwehr Vassilis Vathrakogiannis erklärte, dass die Feuer bei Karystos, Rhodos, Korfu und bei Ägion am Montag nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden könnten.
Gelöscht werden konnte hingegen am Montag ein Buschbrand im mittelgriechischen Pilion-Gebirge. Ausgelöst worden war das Feuer durch einen Fahrzeugbrand. (Griechenland Zeitung / eh) 

 

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