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Auch am Wochenende: Schneefälle in vielen Teilen Griechenlands Tagesthema

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Eine kleinere Schlechtwetterfront hat in dieser Woche Schnee bis auf die umliegenden Bergen der an die Hauptstadt Athen grenzenden Gebirgszüge Parnitha und Penteli gebracht.

Aufgrund der Schneefälle fiel vielerorts der Unterricht aus oder begann erst eine Stunde später als gewöhnlich. Davon betroffen sind etwa Schulen in den nordgriechischen Gegenden Florina, Orestiada, Didymoticho, Soufli und Samothraki sowie auf der Insel Euböa, wo teilweise bis zu 25 Zentimeter Schnee am Straßenrand lag. Im Ort Chania im mittelgriechischen Pilion-Gebirge lag bis zu 40 Zentimeter Schnee; die Temperatur ist hier in der Nacht auf minus 5 Grad gesunken. Auf Grund der starken Winde konnte ein Flugzeug, das von Athen aus nach Skiathos unterwegs gewesen ist, nicht landen und musste wieder zurück zum internationalen Flughafen „Eleftherios Venizelos“ bei Athen. Vielerorts fiel aus Sicherheitsgründen und aufgrund starker Winde auch der Fährverkehr aus. Die niedrigsten Temperaturen wurden am Donnerstagvormittag gegen 9.20 Uhr auf dem Kaimaktsalan, der sich ganz im Norden des Landes befindet, mit minus 6 Grad gemessen.
Am Wochenende rechnete man etwa im mittelgriechischen Pilion sowie auf Euböa und in Attika mit Schneefällen ab einer Höhe von rund 300 Metern. Ab kommenden Montag (15.1.) ist mit einer Wetterverbesserung zu rechnen.
Unterdessen trifft sich am Donnerstag die politische Spitze des Bürgerschutzministeriums mit Bürgermeistern und Vorsitzenden sonstiger Träger, die in Attika tätig sind, um Koordinierungsarbeiten im Falle von extremen Wetterbedingungen zu besprechen. Aus dem Ministerium wird erklärt, dass sich die Bürger im Falle extremer Phänomene am besten über Radio und Fernsehen informieren sollten. Die offiziellen Quellen seien der Wetterdienst EMY und das Generalsekretariat für Bürgerschutz. Die Notrufnummern müssten an einer sichtbaren Stelle im Haus angebracht werden, zu dem alle Familienmitglieder Zugang haben: Polizei (100), Feuerwehr (199) und Rettungsdienst EKAV (166). Zudem wird dazu geraten, dass Kinder für einen Notfall ihren Namen, Nachnamen, Adresse und die Festnetznummer der Telefonverbindung auswendig kennen. (Griechenland Zeitung / eh)

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