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Athener Taxifahrer kündigen erneut zweitägigen Streik an Tagesthema

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)
Die Athener Taxifahrer wollen ab kommenden Dienstag (13.1.) in einen 48-stündigen Streik treten.
Hintergrund für die Aktion ist die geplante Umstellung der Taxibranche auf Elektrofahrzeuge, die nach Ansicht der Taxigewerkschaft Attika (SATA) erhebliche wirtschaftliche Nachteile für die Zunft mit sich bringt. In einer Mitteilung heißt es: „Griechenland liegt europaweit an vorletzter Stelle hinsichtlich der Infrastruktur bei Ladestationen, doch es scheint bei der Einführung der Elektromobilität für Taxis führend zu sein. Das ist keine grüne Transformation“, so die SATA, „das ist politischer Unsinn“. Die Pläne der Regierung sehen vor, dass schon 2027 mindestens ein Drittel der Taxiflotte in Attika und Thessaloniki elektrisch unterwegs sein soll. Die Fahrervertretung fordert nun eine Verlängerung der „verpflichtenden und brutalen“ Umstellungsphase bis 2035. Die Berufsfahrer befürchten erhöhte Fahrtkosten pro Kilometer, teurere Autoversicherungen und hochpreisige Batteriewechsel. Außerdem verweist SATA darauf, dass die Anschaffung eines E-Autos um 15.000 bis 20.000 Euro teurer sei als die eines herkömmlichen Fahrzeugs. Mit ähnlichen Streiks hatten die Taxifahrer bereits im September und November gegen die Regierungspolitik reagiert. SATA schloss nun eine weitere Verschärfung der Aktionen nicht aus. (Griechenland Zeitung / as)
 
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