Der Streik der Taxifahrer geht in die Verlängerung, und sie werden nach Aktionen in dieser Woche in der kommenden erneut ihre Fahrzeuge in der Garage lassen: am Dienstag (20.1.) sowie am Mittwoch (21.1.).
Die Taxigewerkschaft Attika (SATA) begründet diese 48-stündige Arbeitsniederlegung damit, dass die Regierung einen „unlauteren Wettbewerb“ dulde und nichts gegen Taxi-Apps internationaler Konzerne unternehme, „die der Branche und insbesondere den Funk-Taxis schaden“, heißt es in einer Mitteilung. Die Taxifahrergewerkschaft fordert unter anderem eine Verlängerung der Übergangsphase auf die Elektromobilität bis 2035, die Nutzung von Busspuren für Taxis sowie Steuererleichterungen. Zudem wollen sich Vertreter von SATA mit mehreren Oppositionsparteien treffen, um auf die Probleme ihrer Branche aufmerksam zu machen. Geplant sind Konsultationen mit der sozialdemokratischen PASOK, dem Bündnis der Radikalen Linken SYRIZA, der rechtspopulistischen Elliniki Lysi sowie der Kommunistischen Partei KKE.
SATA hatte schon am Dienstag (13. 1.) und Mittwoch (14.1.) dieser Woche gestreikt (die GZ berichtete) und den Ausstand bis Freitagfrüh verlängert. Zu ähnlichen Protesten der Berufsfahrer kam es bereits im September und November des Vorjahres. (Griechenland Zeitung / as/rs)