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Stornierungen von Schiffsverbindungen – Letztes Sturmtief brachte Rekordwerte

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)
Am heutigen Donnerstag (29.1.) fallen wegen starker Winde einige Schiffsverbindungen aus:
Heute früh konnten etwa die Schnellboote im Saronischen Golf nicht fahren, und auch das Schiff von Lavrio nach Kea blieb im Hafen. Für einige Regionen hat der Griechische Wetterdienst EMY Warnungen herausgegeben: u. a. für die ostägäischen Inseln sowie den Westen des Festlandes. 
Das jüngste Unwetter in der Vorwoche hat einige Rekorde gebrochen: Vom 20. bis zum 21. des Monats verzeichnete die Athener Sternwarte (meteo.gr) die größten Niederschlagsmenge seit Beginn der Aufzeichnungen. An der Station Papagou im Norden der Hauptstadt maß man beispielsweise mit 175 Millimetern den bislang höchsten Wert – das entspricht einer Regenmenge von 175 Liter pro Quadratmeter pro Tag (bis dahin waren es 128 mm). Auch an den Stationen Vari und Markopoulo registrierte meteo.gr am 21. Januar über 130 Millimeter. Der Rekord in Markopolou war bis dahin 90 mm.
Ähnliche Spitzenwerte stellte die Sternwarte auch bei den Winden fest – die Windstärken übertrafen mit Geschwindigkeiten über 140 Stundenkilometern beispielsweise bei Patras, in Messinia (Westpeloponnes) oder auf Rhodos alle vorherigen Messungen, die bis auf das Jahr 2011 zurückgehen. Und es blitzte auch gehörig in diesen zwei Tagen: Daten des Lightning Imager Instruments des Wettersatelliten Meteosat-12 zeigen, dass es allein am 26. Januar am griechischen Himmel an die 45.000 Entladungen gab. (Griechenland Zeitung / gc)
 
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