Login RSS

Über 90 Brände am Wochenende: „Hotspot“ Zentralmakedonien Tagesthema

  • geschrieben von 
Luftaufnahme von dem Brand in Oreokastro, Thessaloniki (Foto: © Eurokinissi) Luftaufnahme von dem Brand in Oreokastro, Thessaloniki (Foto: © Eurokinissi)

Nach einem Wochenende mit zahlreichen Busch- und Waldbränden ziehen die Behörden eine erste Bilanz. Allein am Samstag registrierte die Griechische Feuerwehr landesweit 60 Brände, am Sonntag kamen weitere 36 hinzu.

Die meisten konnten zwar rasch eingedämmt werden, mehrere Großfeuer beschäftigten die Einsatzkräfte jedoch auch am Montag weiter.
Besonders betroffen war das nordgriechische Zentralmakedonien mit Bränden in Kilkis, Koufalia, Nea Kallikrateia, Neoi Epivates und vor allem Oreokastro bei Thessaloniki. Medienberichten zufolge zerstörte dort ein Großbrand drei Unternehmen vollständig, drei weitere Betriebe wurden beschädigt. Zu Zerstörungen kam es auch im Umkreis von zwei Einfamilienhäusern. Sorge bereitete zudem die Rauchentwicklung durch brennende Materialien in einem Recyclingbetrieb. Bei einem Lokalaugenschein stellte die Nachrichtenseite ertnews fest: „Der Smog ist in weiten Teilen des Gebiets sichtbar und ist fast im gesamten Bereich West-Thessalonikis spürbar“. Im Rathaus von Oreokastro findet am heutigen Montag eine Krisensitzung unter Leitung des Staatssekretärs für Klimakrise und Zivilschutz, Kostas Katsafados, statt, um Schäden zu bewerten und Hilfsmaßnahmen zu koordinieren.
Weitere größere Brände wurden am Wochenende unter anderem aus Rhodos, Korfu, aus Attika, Grevena und Serres gemeldet. Die Feuerwehr bleibt wegen der anhaltend hohen Waldbrandgefahr in erhöhter Alarmbereitschaft. Am heutigen Montag (6.7.) gilt insbesondere für Teile Kretas und die Nordägäis ein sehr hohes Waldbrandrisiko.
(Griechenland Zeitung / ew)

Nach oben

 Warenkorb