Zum sechsten Tag in Folge brennt ein Feuer, das am Freitag (31.7.) in Böotien ausgebrochen ist und sich rasch bis in den Westen Attikas, unmittelbar vor den Toren Athens, ausgebreitet hatte, und das nun im Abklingen ist.
Die Feuerwehr ist am Mittwoch (5.8.) noch immer im Einsatz, um kleine Feuernester zu löschen und vor allem, um ein Wiederaufflammen durch noch glimmende Brandherde zu verhindern. Aus der Luft wird sie unterstützt von vier Löschhubschraubern. Als besonders besorgniserregend gilt noch immer die Region zwischen Psatha und Loumba – am östlichen Ende des Golfes von Korinth.
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Die Schadensbilanz ist gewaltig. Nach der jüngsten Einschätzung des Erdbeobachtungsdienstes Copernicus beläuft sich die insgesamt von den Bränden betroffene Fläche in Attika und Böotien auf 14.424 Hektar. Medienberichten zufolge wurden rund 90 Prozent des Patera-Gebirges von den Flammen verwüstet. Nach bisherigen Schätzungen wurden zudem mindestens 100 Häuser teilweise oder vollständig zerstört. Nach Angaben des Wetterdienstes der Athener Sternwarte meteo.gr sind seit 2017 in Attika etwa 42 Prozent der Waldflächen durch Waldbrände vernichtet worden: 512 Quadratkilometer. Zum Vergleich: Diese Grundfläche hat etwa der Greifswalder Bodden an der Ostsee oder die zusammenhängenden Waldgebiete des Naturparks Steigerwald in Franken. Nur 15 Quadratkilometer größer ist der Bodensee.
Auch am heutigen Mittwoch (5.8.) wurde für Attika, Euböa, Chios und Lesbos Alarmstufe vier von insgesamt 5 ausgerufen, was die Gefahr eines Feuerausbruches betrifft. (Griechenland Zeitung / eh)
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