Die Tochter von Akis Tsochatzopoulos will Besitztümer, die sie von ihrem Vater erhalten hat, dem Staat übergeben, falls sich herausstellen sollte, dass die dafür aufgewendeten Finanzen aus kriminellen Aktivitäten stammen. Betroffen davon wäre eine 402 Quadratmeter große Eigentumswohnung im Athener Nobelstadtteil Kolonaki, die Areti Tsochatzopoulou seit 2006 gehört. Die Deutsch-Griechin sitzt seit Ende April in Untersuchungshaft. Vorgeworfen wird ihr, dass sie von illegalen Aktivitäten wie Geldwäsche profitiert habe. Ihr Vater soll Schmiergelder, die er als Minister erhielt, durch Off-Shore Firmen verborgen haben, zum Teil durch Immobilienkäufe sei das Geld dann gewaschen bzw.
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Der Sohn des Fußballfunktionärs Makis Psomiadis befindet sich seit Dienstag ebenfalls in Untersuchungshaft. Vorgeworfen wird ihm die Legalisierung mehrerer Millionen Euro durch illegale Aktivitäten und Steuerhinterziehung. Die Tochter von Psomiadis musste ebenfalls eine Aussage zu Protokoll geben, sie wurde aber unter Auflagen in Freiheit entlassen. Sie darf nicht ins Ausland reisen und muss sich einmal im Monat bei einem Polizeirevier melden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Familie Psomiadis etwa fünf Millionen Euro unterschlagen und an Steuern hinterzogen habe.
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Griechenland. Mehr Klarheit in den Fall der strukturierten Anleihen beteiligten Personen könnte die Aussage des ehemaligen Staatsanwalts und Leiters des Ausschusses zur Aufklärung von „Geldwäsche“ Jorgos Zorbas am heutigen Dienstag vor dem zuständigen Parlamentsausschuss werden. Betroffen von dieser Finanzaffäre sind die Sozialversicherungskassen für Angestellten im Öffentlichen Dienst, für Journalisten und für Angestellte in Pharmaunternehmen. In einem 26-seitigen Bericht, so berichtet etwa die Tageszeitung „Kathimerini“ in ihrer heutigen Ausgabe, macht Zorbas Anspielungen darauf, dass finanzielle Mittel „in bestimmte politische Richtungen“ geflossen seien.
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Der frühere Minister der sozialistischen PASOK, Akis Tsochatzopoulos, wurde am Montag von einem Gericht in Athen in Sachen Geldwäsche schuldig gesprochen. Das Strafmaß beträgt 20 Jahre Gefängnis. Weitere 16 der insgesamt 19 Angeklagten befand das Gericht ebenfalls für schuldig, nur zwei kamen auf freien Fuß. Tatsächlich hinter Gitter müssen sechs Personen: Neben dem Ex-Minister auch seine Tochter Areti, die jetzige Ehefrau des Ex-Politikers, Viki Stamati, der ehemalige Generalsekretär im Verteidigungsministerium Jannis Sbokos, die ehemalige Buchhalterin von Tsochatzopoulos, Evfrosyni Lambropoulou, sowie der Unternehmer Asterios Ikonomidis. Neben der Haftstrafe wurden Tsochatzopoulos auch die politischen Rechte für fünf Jahre entzogen und er muss eine Million Euro Entschädigung an den Staat zahlen.
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Wer will, der kann. Dieses Motto scheint die „Körperschaft der griechischen Freiwilligen Feuerwehr und Aufforstung" (ESEPA) in Griechenland im negativen Sinne unter Beweis zu stellen. Deren Führung soll in den letzten 12 Jahren den Gemeinden, Privatinvestoren und der Präfektur 2,5 Millionen Euro abgeluchst haben, ohne die entsprechenden Leistungen zu erbringen. Drei Mitgliedern, darunter der Vorsitzende des Vereins, werden von der Polizei Geldwäsche und andere Straftaten vorgeworfen. Sie wurden bereits verhaftet.
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