Durch die zahlreichen Erdbeben wurde die Insel Kefalonia zum Notstandsgebiet erklärt. Viele Bürger werden zum Teil in Zelten und zum Teil auf Fährschiffen untergebracht. Auch ein Schiff der Marine stellte Unterkünfte zur Verfügung. Zudem schickte das Militär schweres Gerät und andere Hilfsmittel zu Beseitigung der Schäden. Viele „Kefaloniten" wohnen auch bei Verwandten oder übernachten in ihren Pkw's.
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Griechenland / Athen. Der 55-Jährige Pilot Stergios Kotoulas, der das Löschflugzeuges, das gestern Mittag während Löscharbeiten auf der Insel Kefalonia abstürzte, bediente, wird heute um 17.45 Uhr auf dem Friedhof von Papagou bei Athen beerdigt. Ein Expertenrat der griechischen Luftwaffe wird über die Ursachen des Unfalls ermitteln. Ersten Informationen zufolge soll das 26 Jahre alte Flugzeug des Typs PZL nach dem Abwurf des Löschwassers mit einer Stromleitung kollidiert sein.
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Griechenland / Kefalonia. Ein Löschflugzeug stürzte heute um 12.45 Uhr in der Gegend Skala auf der Insel Kefalonia am Ausgang des Golfs von Patras ab, der Pilot kam dabei ums Leben. Die Maschine vom Typ PZL M18 Dromedar war wegen Löscharbeiten in der Region im Einsatz. Griechenland verfügte mit der abgestürzten Maschine über insgesamt 23 dieser Flugzeuge, die allerdings nur eine relativ geringe Reichweite haben und auch nur 2.
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Auf 82 beläuft sich nach der zweiten Überprüfung die Zahl der Gebäude auf der Insel Kefalonia, die nach den beiden großen Erdbeben der Stärken 5,9 und 5,7 am 26. Januar bzw. am 3. Februar abgerissen werden müssen. Überprüft wurden 2059 Gebäude, von denen 1176 als reparaturbedürftig und damit vorläufig ebenfalls unbewohnbar und 801 als intakt eingestuft wurden.
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Für die Ferieninsel Kefalonia im Ionischen Meer, die nach wie vor mit den Folgen der schweren Beben vom 26. Januar und 4. Februar zu kämpfen hat, wurden weitere Sofortmaßnahmen beschlossen, um der dortigen Bevölkerung den Alltag zu erleichtern. Darauf einigte man sich nach einer Sondersitzung des Kabinetts der griechischen Regierung unter Vorsitz von Premier Antonis Samaras am Mittwoch. In den kommenden Tagen werden zu den bisher gelieferten Zelten des Militärs auch Container auf der Insel eintreffen, in denen durch das Erdbeben obdachlos gewordene Menschen vorübergehende Unterkunft finden sollen.
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