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Akropolismuseum zeigt zwei Meisterwerke aus Schanghai

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Archivfoto: © Griechenland Zeitung Archivfoto: © Griechenland Zeitung

Das Athener Akropolismuseum zeigt noch bis Ende April zwei Meisterwerke der chinesischen Kunst aus dem Museum von Schanghai. Es handelt sich um ein Bronzebassin für rituelle Waschungen aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. und ein Rollbild des Malers Wu Hong aus dem 17. Jahrhundert.

Die Kunstwerke sind Teil eines Austauschprogramms zwischen beiden Museen. Im Zuge dieses Austausches werden ab Januar aus dem Akropolismuseum eine archaische Kore aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. und ein Deckel eines Keramikgefäßes aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. mit der rotfigurigen Darstellung einer dionysischen Szene nach Schanghai ausgeliehen. Außerdem ist das laufende Jahre das griechischchinesische Freundschaftsjahr. Das Bronzebassin wurde für die chinesische Adelsdame Zi Zhong Jiang angefertigt und zählt zu den zehn wichtigsten Schätzen des Museums von Schanghai. Es diente zu rituellen Waschungen von Gesicht und Händen. An der Außenseite zeigt es eine Reihe von Drachen, während innen auf dem Beckenboden Fische, Wasservögel, Frösche und Schildkröten im Relief dargestellt sind. Sie scheinen um eine gemeinsame zentrale Achse zu kreisen und geben einen belebten Eindruck, wenn das Becken mit Wasser gefüllt wird. Das Rollbild des Malers Wu Hong aus der Qing-Dynastie trägt den Titel „Reise am Klaren Fluss“. Es zeigt eine typische chinesische Flusslandschaft im Stil der sogenannten orthodoxen Malerei der klassischen chinesischen Kunst. Wu Hong war einer der „Acht Meister von Nanjing“ der chinesischen Malerei im 17. Jahrhundert. Die beiden Meisterwerke aus China sind bis zum 30. April 2018 im Erdgeschoss des Akropolismuseums zu sehen. Für die Besichtigung muss keine Eintrittskarte gelöst werden. Außerdem wird im selben Raum eine kurze Videopräsentation gezeigt, und es liegt ein Informationsblatt auf Englisch, Griechisch und Chinesisch aus.

(GZak)

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