Kultur- und Ausgehtipps für Athen

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Das Attiko Alsos an der Galatsi-Umgehungsstraße hat heute wieder griechische Musik auf dem Programm. Bekannte Melodien werden Vassilis Patsios und Petri Salpea interpretieren. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Und noch einige Hinweise noch für Veranstaltungen, die in den nächsten Tagen beginnen: Am Wochenende startet im Stadtteil Papagou das lokale Festival. Im Mittelpunkt stehen vor allem Theateraufführungen, aber auch einige sehr interessante Konzerte.
essante Konzerte. Unter anderem werden Maria Farantouri, Kostas Chatzis und das Orchester Briulets aus Moldavien auftreten.

Ebenfalls am Wochenende startet in Elefsina das Theater-Festival „Aischylia". Im Rahmen des Festivals werden bis Mitte September antike Dramen, aber auch zeitgenössische griechische Stücke gespielt. Konzerte runden das interessante Programm ab.

Und noch einige Ausstellungstipps:

Eine Fotoausstellung im Spiti tis Kyprou, im Zypern-Haus, trägt den Titel „Ammochostos 2005". Die Fotografin Mariliza Papadouri beschäftigt sich dabei mit der Geisterstadt Ammochostos, die in dem seit 1974 von der Türkei besetzten Norden der Insel Zypern liegt. Die einst blühende Stadt ist seit mehr als 30 Jahren gesperrtes Gebiet, die Straßen sind von Pflanzen überwuchert, die Häuser verfallen. Das Zypern-Haus befindet sich in der Iraklitou-Straße 10 in Kolonaki. Die Ausstellung läuft bis zum 31. August.

Bis zum 28. August ist im Kulturzentrum „Leonidas Kanellopoulos" in Elefsina eine Gruppenausstellung mit Werken griechischer Künstler aus den letzten 60 Jahren zu sehen. Unter anderem werden Bilder von Jannis Gaitis, Dimitris Mitaras und Pavlos Samiou gezeigt.

Bis zum 27. August  ist im Benaki-Museum in der  Piräos-Straße 138 eine Ausstellung unter dem Titel „Blumen in der modernen Kunst" zu sehen. Gezeigt werden Werke von 24 griechischen und 18 ausländischen Künstlern.

Eine tolle Ausstellung mit über 150 Bildern des kolumbianischen Malers und Bildhauers Botero wird noch bis September in der Nationalgalerie in der Vassileos Konstantinos-Straße gezeigt. Am beeindruckendsten ist eine Serie über das Gefängnis Abu Greib.

In der nationalen Glyptothek im Alssos Strato im Stadtteil Goudi läuft bis zum 30. Oktober eine Ausstellung mit Werken des italienischen Bildhauers Marino Marini.
Darüber hinaus sind in der Glyptothek 150 Arbeiten von griechischen Künstlern aus dem 19. und 20. Jahrhundert zu bewundern.

Und im Byzantinisch-christlichen Museum wird man über das „Tang-China" informiert. Das so genannte „Goldene Zeitalter" betrifft die Zeit vom 7. bis zum 10. Jahrhundert. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit die chinesische Zivilisation mit jener von Byzanz zu vergleichen. Das Museum befindet sich in der Vassilissis Sofias 22.

In der Galerie „Spilioti Projects" läuft noch bis zum 25. September eine Gruppenausstellung unter dem Titel „Souvenirs from Greece". Gezeigt werden Objekte, die von Griechenland als Ferienland inspiriert sind.  Die Adresse der Galerie lautet: Sofokleous-Straße 1, Ecke Aristidou.

Wer sich für traditionelle griechische Tänze und Lieder interessiert, sollte das Dora Stratou-Theater am Filopapou-Hügel besuchen. Dort werden fast täglich Tänze aus verschiedenen Landesteilen präsentiert.

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