Kundgebungen von Ärzten und Lehrern im Athener Zentrum Tagesthema

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand im April 2016. Abgebildet sind demonstrierende Gewerkschafter der Lehrergewerkschaften DOE und OLME. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand im April 2016. Abgebildet sind demonstrierende Gewerkschafter der Lehrergewerkschaften DOE und OLME.

Ärzte, die in Griechenland in staatlichen Krankenhäusern arbeiten, legen am heutigen Freitag ab 12 Uhr und bis Schichtende die Arbeit nieder. Um 13 Uhr treffen sie sich zudem zu einer Kundgebung vor den Propyläen an der Athener Panepistimiou Straße. Es folgt ein Protestmarsch in Richtung Parlament vor dem Syntagma-Platz und weiter bis vor den Amtssitz des Ministerpräsidenten, dem „Megaron Maximou“.

Mit dieser Protestaktion fordern die Krankenhausärzte zusätzliche Einstellungen von Personal. Die Rede ist von „tausenden freien Stellen“, die besetzt werden müssten. Zudem machen sie darauf aufmerksam, dass der Bereich der Gesundheit in Griechenland unterfinanziert sei. Die Gewerkschafter befürchten zudem, dass die Regierung zudem das Ziel habe, psychiatrische Kliniken zu schließen. An der Demonstration beteiligen sich auch Krankenschwestern. Zur gleichen Stunde gehen auch Lehrer, die in staatlichen Schulen unterrichten, auf die Straße. Auch sie fordern die Einstellung von Personal bzw. die Verbeamtung von Kollegen, die mit Zeitverträgen beschäftigt sind.

(Griechenland Zeitung / eh) 

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