Industrieverband: „Regierung schreckt Investoren ab“

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Unser Foto (©Eurokinissi) zeigt den Präsidenten des Griechischen Industrieverbandes Theodoros Fessas Unser Foto (©Eurokinissi) zeigt den Präsidenten des Griechischen Industrieverbandes Theodoros Fessas

Der Präsident des Griechischen Industrieverbandes (SEV) Theodoros Fessas hat am Dienstag eine außerordentliche Pressekonferenz gegeben. In dieser hat er zunächst erklärt, dass sich die Regierung zwar um Investitionen bemühe. Parallel dazu aber, so sein Vorwurf, schrecke sie jedoch mit der eingeschlagenen Politik und der Gesetzgebung potentielle Investoren davon ab, ihr Geld in Griechenland anzulegen.


Zuvor hatte Ministerpräsident Alexis Tsipras am Montag während einer Rede vor den Mitgliedern des Industrieverbandes Nordgriechenlands (SVVE) in Thessaloniki dem SEV vorgeworfen, sich politisch zu positionieren.
In der gleichen Rede hatte der Premierminister zwischen Athen und Skopje getroffene die Vereinbarung für die Namensgebung des nördlichen Nachbarlandes in „Republik Nord-Mazedonien“ verteidigt. Er hatte daran erinnert, dass der Lösung „schwierige Verhandlungen“ vorangegangen seien. Die Vereinbarung würde „die nationalen Interessen“ des Landes verteidigen. Zudem habe sie die türkischen Annäherungsversuche an Skopje ausgebremst.
Anlässlich der Vereidigung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan am Montag hatte Tsipras Ankara vorgeworfen, sich „stetig von einer Politik zu entfernen, die die gute Nachbarschaft und Kooperation respektiert“.
Was die griechische Wirtschaft betrifft, so stellte der Premier am Montag in seiner Rede vor dem SVVE fest, dass es schon bald Steuererleichterungen geben werde. (Griechenland Zeitung / eh)


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