Griechenland, Zypern und Israel besiegeln die Gaspipeline East Med Tagesthema

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Donnerstag (2.1.) während eines Treffens zwischen dem griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis (r.) und dem Zypernpräsidenten Nikos Anastasiadis. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Donnerstag (2.1.) während eines Treffens zwischen dem griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis (r.) und dem Zypernpräsidenten Nikos Anastasiadis.

Griechenland, Zypern und Israel werden am heutigen Donnerstag (2.1.) den Beginn des Baus der Pipeline EastMed einläuten. Die entsprechenden Verträge werden gegen 18.30 Uhr im Athener Zappion-Palais die jeweiligen Energieminister Kostis Chatzidakis, Jorgos Lakkotrypis und Yuval Steinitz unterzeichnen.

Anwesend sein werden auch die Staats- und Regierungsoberhäupter Kyriakos Mitsotakis, Nikos Anastasiadis und Benjamin Netanjahu sowie jene Minister aus Griechenland, die seit 2013 die Energieministerien inne hatten, als der Bau der EastMed in die Wege geleitet wurde.
Mitsotakis sprach nach einem Treffen mit Anastasiadis von einem „warmen Klima“ und einem „wichtigen Tag für Griechenland“. Anastasiadis stellte fest, dass es sich um einen „historischen Tag“ handle. Er brachte außerdem seine Hoffnung zum Ausdruck, dass es im Nahen Osten Kooperation und keine Rivalität mehr geben werde.
Chatzidakis beschrieb die EastMed als einen „Plan des Friedens und der Kooperation im östlichen Mittelmeer“. Die Pipeline werde die Energiesicherheit Europas gewährleisten. Außerdem sei sie eine Antwort auf türkische Provokationen.
Auf der anderen Seite der Ägäis sprach der türkische Vizepräsident Fuat Oktay in einem Interview von einem „Spiel“ gegen die Türkei; derartige Pläne werden man vereiteln.
Die Pipeline soll Erdgas von Israel aus über Zypern, Kreta, der Peloponnes und Nordgriechenland nach Italien transportieren. Zu einem späteren Zeitpunkt wird auch der Bau des letzten Abschnittes unterzeichnet. (Griechenland Zeitung / eh)

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Archivfoto (© Eurokinissi)

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